Literarisches Colloquium Berlin startet Förderprojekt für Veranstaltungen

Mehr Literatur fürs Land: Das Projekt „Und seitab liegt die Stadt“ des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) wird ab 2020 vom Bundesministerium für Kultur und Medien (BKM) gefördert. Das für 3 Jahre angelegte Projekt soll bundesweit literaturbezogene Veranstaltungen wie Lesungen, öffentliche Diskussionen, Workshops und literarische Reihen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ländlichen Räumen unterstützen.

Um die Projektförderungen bewerben können sich öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Bibliotheken, sowie gemeinnützige Vereine und Verbände, die ihren Sitz in Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern haben. Gewerbliche Unternehmen wie Buchhandlungen müssen entweder einen eigenen Verein gegründet haben oder mit einem gemeinnützigen Träger kooperieren, um eine Förderung beantragen zu können.

Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, „die Literaturvermittlung zu stärken und möglichst vielen Menschen Möglichkeiten zu eröffnen, kulturelle und gesellschaftliche Debatten mitzugestalten“, so die Initiatoren zum Start. Damit wollen sie einen Beitrag dazu leisten, gleichwertige Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen zu schaffen. Die Mittel stammen  aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, die im Rahmen des BKM-Förderprogrammes „Kultur im ländlichen Raum“ zur Verfügung gestellt werden. 

Zur ersten Förderrunde werden in diesem Jahr 200.000 Euro vom LCB als Projektträger vergeben. Weitere Details:

  • Gefördert werden Lesungen, Workshops, öffentliche Diskussionen und Lesereihen, insbesondere aber neue und innovative Veranstaltungsideen.
  • Die Projekte können bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro gefördert werden.
  • 2020 bildet das Thema „Herkunft“ den Förderschwerpunkt, mit dem innovative und kreative Veranstaltungen angeregt werden sollen.

Ab dem 6. Januar können Bewerbungen online beim LCB eingereicht werden, Bewerbungsschluss ist der 29. Februar. Anschließend entscheidet eine Jury, welchen Projekten eine Förderung zukommt. Die ausgewählten Projekte werden am 23. und 24. April bekannt gegeben.

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