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Lisa Herzog erhält Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik

Die Philosophin und Ökonomin Lisa Herzog wird mit dem Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik 2019 ausgezeichnet. Die von der Hamburger Max Uwe Redler Stiftung vergebene Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro dotiert. Lisa Herzog wird für ihr in diesem Jahr bei Hanser Berlin erschienenes Buch Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf und das 2014 erschienene Buch Freiheit gehört nicht nur den Reichen ausgezeichnet. Dies teilen der Stifterverband und die Max Uwe Redler Stiftung heute mit.

In ihrer Preisbegründung (PDF) würdigt die Jury Lisa Herzog als eine „stilsichere Essayistin, die den Spagat zwischen akademischer Laufbahn und der Rolle der öffentlichen Intellektuellen wagt.“ Sie gehöre „zu den wenigen Philosophinnen im deutschen Sprachraum, die sich kompetent und unideologisch mit den Problemen der Finanzmärkte auseinandersetzen. Ihre Arbeiten erschöpfen sich nicht in Kapitalismuskritik, sondern sind stets konstruktiv und an politischen Lösungen orientiert. […] Sie ist hochproduktiv und leistet dabei konstruktive Beiträge in Themenfeldern, die oft von ideologischen Debatten überlagert werden.“

Der Deutsche Preis für Philosophie und Sozialethik würdigt seit 2014 herausragende Beiträge zeitgenössischer Philosophinnen und Philosophen. Mitglieder der Jury unter Vorsitz von Jürgen Lüthje sind Dieter Birnbacher (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Geert Keil (Humboldt-Universität Berlin) und Birgit Recki (Universität Hamburg). Mit seinem Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro ist er die höchstdotierte Auszeichnung im deutschsprachigen Raum auf dem Gebiet der Philosophie. Er wird von der Max Uwe Redler Stiftung vergeben. Bisherige Preisträger waren Michael Quante (2014) und Susanne Hahn (2017).

Lisa Herzog, 1983 geboren, war von 2016 bis 2019 Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Hochschule für Politik der Technischen Universität München. Ab dem Wintersemester 2019 lehrt sie an der Universität Groningen. Sie arbeitet u. a. zu ökonomischer Gerechtigkeit, Ethik in Organisationen und Wirtschaftsdemokratie. Foto (c) Paula Winkler

Die Preisverleihung findet am 28. Oktober in der Universität Hamburg statt. Nach dem Tractatus Essay-Preis des Philosophicums Lech ist dies die zweite große Auszeichnung, die Lisa Herzog in diesem Jahr mit Bezug auf ihr Buch Die Rettung der Arbeit zugesprochen wird.

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