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Lagardère präsentiert in Mainz das neue Relay-Konzept

Relay in Mainz (Foto: Lagardère Travel Retail)

Der umgestaltete Relay-Store in Mainz (Foto: Lagardère Travel Retail)

Handels- und Gastronomie-Spezialist Lagardère Travel denkt sein Konzept neu und baut den Standort im Hauptbahnhof der Stadt Mainz zum „ersten Relay der neuesten Generation im Filialnetzwerk der Deutschen Bundesbahn“ um. Mit Relay betreibt Lagardère ein Filialnetz von 39 Bahnhofs- und Flughafenbuchhandelsnetz in ganz Deutschland. 6 weitere Stores haben bereits das neue Design verpasst bekommen. 

Das neue Relay-Konzept erstreckt sich am Standort Mainz auf mehr als 300 qm. Als „Highlight“ bezeichnet Lagardère nicht nur das vielfältige Sortiment, sondern auch die integrierte „Barista Box“, die Lagardère in Zusammenarbeit mit der Café-Kette Coffee Fellows betreibt. 

Bei der Gestaltung der Ladenfläche setzt man vor allem auf modernes und luftiges Design, sowie große Präsentiertische und Multimedialität durch Wandbildschirme. Im Kinderbuchbereich lässt sich mit einem Regal im Eisenbahn-Look auch der Bahnhofsstandort im Design wiederfinden. 

Kommentare

2 Kommentare zu "Lagardère präsentiert in Mainz das neue Relay-Konzept"

  1. Matthias Kraemer | 30. April 2022 um 14:50 | Antworten

    Ich bin sehr enttäuscht. Deutlich mehr Fressi, deutlich weniger Zeitschriften und Bücher, obwohl das das wirkliche Marktsegment des Ladens ist. Dazu viel zu viel Luft… Wenn ich Fressi will, gehe ich zu Rossmann oder den vielen anderen Läden im Hbf. Aber ich verstehe schon, mit Zeitschriften verdient man heute halt kein Geld mehr. Mit den vielen Getränkendosen will man jetzt auch hier das einfache Dulli-Publikum ansprechen, dass sich niemals im Leben eine Zeitschrift kauft, sondern bestenfalls das vorhandene Angebot verwüstet, sodass gestandene Sammler, die die teuren (ausländischen) Produkte archivieren, hier nichts mehr kaufen können. Leider ist Relay nur ein Laden für das einfache Publikum, Profis werden erst bei Schmitt & Hahn oder Press & Books fündig. Machen wir es kurz: Ich bin enttäuscht!

  2. Der Mainzer Relay-Store hat bedauerlichweise den Charme einer Bahnhofsbuchhandlung verloren. Man betritt die Ladenfläche und wird erst einmal von einem Überangebot an Getränken oder anderen banalen Dingen überrumpelt. Nein, es lädt keinesfalls mehr ein, die Zeit zu überbrücken, wenn der Zug wieder einmal zu spät ist, sich mitunter spontan ein Buch zu kaufen (trotzdem man treue Kundin des unabhängigen Buchhandels ist) oder mit der einen oder anderen Zeitung unter dem Arm aus dem Laden zu rennen, weil die Zeit nun doch knapp wurde für den verspäteten Zug, das Stöbern aber doch zu spannend war. Schade. Hier hat wieder einmal der Konsum gewonnen.

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