Kurze Freude

Es schien, als sei ein langer Streit endlich in beiderseitigem Einvernehmen beigelegt, doch der Frieden währte nur von kurzer Dauer. Im Frühjahr 2016 hatten zu guter Letzt auch die Gruppenverlage von Bonnier und Holtzbrinck ihre E-Books für den Verleih in der „Onleihe“ freigegeben. Nach anfänglicher Freude folgt aufseiten der Bibliothekare jetzt die Ernüchterung.

In einer öffentlichen Stellungnahme bezieht der Bibliotheksverbund Franken-Onleihe Position gegen das Lizenzmodell der beiden Verlagsgruppen. Die Kritik: Während sich andere Verlage bei ihren Lizenzkonditionen an den Preisen für Endkunden orientieren, sei eine E-Book-Lizenz von Holtzbrinck bzw. Bonnier für Bibliotheken 2,5-mal so teuer wie für private Käufer ...

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