Krise der Kleinverlage

Nachdem sich Anfang des Jahres in einer „Düsseldorfer Erklärung“ rund 60 unabhängige Verleger mehr finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit durch den Staat gewünscht haben, wird nun erneut der Ruf nach Fördergeldern für Kleinverlage laut. Hintergrund ist das drohende Aus für zwei prominente Vertreter der Indie-Verlagsszene:

  • Der für Klassiker-Ausgaben (u.a. Hölderlin, Kleist, Kafka) bekannte Frankfurter Stroemfeld Verlag ist insolvent. Verleger Karl Dietrich Wolff (75), der das Unternehmen 1970 gründete (zunächst als Verlag Roter Stern), nennt seit Jahren sinkende Auflagen der Werkausgaben – auch aufgrund von Bestelleinbrüchen der Bibliothekskunden –, sowie die VG Wort-Rückforderungen und Preiserhöhungen in der Druckindustrie als Gründe. Auf der Buchmesse wird der Verlag nicht mit einem Stand vertreten sein.
  • Eine bislang ungelöste Nachfolgefrage bereitet dem Verleger Hubert Klöpfer Sorgen:...

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