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Arbeit im Schatten: Der Kampf der Spiele-Autoren

Die Anzahl der Spiele-Autoren in Deutschland ist überschaubar. Der Verband Spiele-Autoren-Zunft arbeitet an ihrer Sichtbarkeit.

Zur Kenntnis genommen: Wer Spiele spielt, profitiert ganz unbemerkt von der Leistung der Spiele-Autoren. Die wollen aber gerne auch etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten, dafür kämpft die Spiele-Autoren-Zunft. (Foto: SPIEL Essen)

Spiele erfinden als Beruf? Die Aufstiegschancen in dem Bereich fallen in Deutschland eher klein aus. Vielleicht 20 Autorinnen und Autoren könnten hierzulande davon leben, schätzt Hans-­Peter Stoll. Er selbst entwirft seit 2003 Spiele und ist seit August 2020 auch Geschäftsführer des Verbands Spiele-Autoren-Zunft (SAZ), der die Interessen der Erfinder vertritt. In dem Verband sind rund 570 Mitglieder aus der Branche organisiert, darunter rund 120 außerhalb Deutschlands.

Also: Lässt sich mit Spielen auch als Autor Geld verdienen? Stoll sagt, alles sei relativ. Auf der einen Seite könnten Spiele-Autoren mit einer großen Zahl von Spielen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, signifikante Einnahmen zu erzielen. Auf der anderen Seite brauche es vielleicht nur ein „Spiel des Jahres“, um langfristig davon leben zu können. Viele Autoren betreiben das Erfinden von Spielen wegen der überschaubaren finanziellen Aussichten eher nebenberuflich als Hobby. Eine breitere Anerkennung ist erwünscht, muss aber erarbeitet werden.

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