Kein Preisgeld für EMF beim Deutschen Verlagspreis

Peinlicher Fehler: Das Büro von Kulturstaatsministerin Monika Grütters musste nachträglich die Gewinnerliste des Deutschen Verlagspreises korrigieren. In der ersten Version war fälschlicherweise die Edition Michael Fischer (EMF) in der Riege der Kleinverlage mit einem Jahresumsatz von unter 3 Mio Euro gelistet worden – und hätte damit ein Preisgeld von mindestens 15.000 Euro sicher gehabt.

Grüttersʼ Pressestelle spricht auf buchreport-Nachfrage von einem „internen Büroversehen“. EMF wird jetzt stattdessen wie Reclam, Schwaneberger und die wbg mit dem undotierten Gütesiegel für Verlage mit über 3 Mio Euro Umsatz ausgezeichnet. Der Ratgeberverlag hat in den vergangenen Jahren seinen Kernbereich Kreatives Gestalten um weitere Ratgeberthemen ergänzt und entsprechend auch seinen Umsatz deutlich nach oben geschraubt – zuletzt auf 8,2 Mio Euro (2018). In diesem Jahr erfolgte mit „echt EMF“ zudem der Start ins populäre Sachbuch.

Für EMF rückt der Verlag BuchKunst Kleinheinrich in die Riege der Preisgeldempfänger auf.

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