Kauf ohne Kontakt

Thalia-Kunden können ihre Bücher künftig per Smartphone bezahlen. Der Einzelhandelskonzern Douglas will die NFC-Technologie für kontaktloses Bezahlen bis Ende des ersten Quartals 2013 in den Thalia-Buchhandlungen, Douglas-Parfümerien, Christ-Juweliergeschäften, AppelrathCüpper-Modehäusern und Hussel-Confiserien einführen. 
Die NFC-Technologie (die Abkürzung steht für „Near Field Communication”) ist weltweit auf dem Vormarsch und ermöglicht das bargeldlose Bezahlen, sowohl mit dem Smartphone inklusive benötigter App als auch mit einer kontaktlosen Kreditkarte. In Deutschland wurde die Kontaktlos-Technologie 2012 eingeführt. Das Ziel: Beim Einkaufen in Zukunft völlig auf Bargeld verzichten zu können.
Das Konzept von Douglas und Visa
  • Kunden können bis zu einem Betrag von 25 Euro ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift mittels NFC-Technologie bezahlen. 
  • Für Zahlungen über 25 Euro muss der Karteninhaber die Transaktion durch Eingabe der PIN oder mit Unterschrift zu bestätigen. 
  • In beiden Fällen muss der Käufer die kontaktlose Karte oder das Smartphone in einem Abstand von maximal vier Zentimetern vor das Händlerterminal halten. Die Transaktion erfolgt laut Visa in weniger als einer Sekunde. 
In Deutschland haben bislang sieben Banken rund 500.000 kontaktlose Visa Karten an ihre Kunden ausgegeben: BW-Bank, comdirect, DKB, LandesBank Berlin, Targobank, Volkswagen Bank und Postbank. Bis Ende 2013 soll sich diese Zahl deutschlandweit auf rund zwei Mio NFC-Karten erhöhen.

Barnes & Noble will NFC als Multichannel-Option nutzen

Die Möglichkeiten der Technologie reichen noch weiter: So hat der amerikanische Buchhandelsführer Barnes & Noble im Mai 2012 angekündigt, die NFC-Chips in seine Nook-Reader einzubauen. Dadurch könnte der Nook-Nutzer, der im Geschäft vor einem mit NFC-Technologie ausgestatteten Buch steht, sich zusätzliche Informationen auf sein Gerät übertragen (hier mehr).

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