Jussi Adler-Olsens »Verachtung« kommt in die Kinos

Grausiger Fund: In einem geheimen Zimmer finden Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas, M.) und Assad (Fares Fares) einen bizarren Tatort vor. Die Spur führt Mørck und Assad zu einer Frauenklinik auf einer verlassenen Insel.
(Foto: Zentropa Henrik Ohsten)

Seit 2007 versorgt Jussi Adler-Olsen seine Leser regelmäßig mit neuen Fällen aus dem „Sonderdezernat Q“ um den „Cold-Case”-Ermittler Carl Mørck. Bisher umfasst die auf Deutsch bei dtv erscheinende Reihe sieben Bände. Mit Ausnahme des Auftakts „Erbarmen“ konnte sich jeder Teil Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste sichern. Insofern dürfte dtv mit Vorfreude auf den Oktober blicken, denn dann ist mit „Opfer 2117“ der achte Band der Serie angekündigt.

Bis es soweit ist, können sich die Fans des dänischen Thrillerautors über die weitere filmische Aufbereitung seiner Stoffe freuen. Bereits 2013 kam mit „Erbarmen“ der erste Fall auf die Leinwand. 2014 folgte die Verfilmung des zweiten Falls „Schändung“ sowie mit „Erlösung“ 2016 die Adaption des dritten Falls. Jetzt wird die Filmreihe mit „Verachtung“ (Filmstart am 20. Juni) fortgesetzt und wie schon bei den vorherigen Filmen legt dtv die Romanvorlage zum Kinostart als „Buch zum Film“ neu auf.

Zum Inhalt: In einer Kopenhagener Wohnung werden drei mumifizierte Leichen an einem Tisch sitzend aufgefunden. Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) recherchiert mit seinem Team und stößt auf eine Spur, die zurück bis in die 1950er-Jahre führt. Antworten will er auf einer Insel finden, wo in der Vergangenheit in einer Anstalt verhaltensauffällige Mädchen für Experimente missbraucht wurden.

 

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 20. Juni:

»Der Klavierspieler vom Gare du Nord«

Der 20-Jährige Mathieu Malinski (Jules Benchetrit) ist mit großem musikalischen Talent gesegnet, hängt aber lieber mit seinen Freunden in einem Pariser Vorort herum. Als er eines Tages dennoch an einem öffentlichen Klavier spielt, erkennt ein Mann im Publikum sein Talent: Pierre Geitner (Lambert Wilson) ist der Direktor des nationalen Konservatoriums für Musik in Paris und will Mathieu fördern – auch wenn dieser das zunächst strikt ablehnt.

Der Roman „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ von Gabriel Katz ist bei S. Fischer erschienen.

»Drei Schritte zu dir«

Die 17-jährige Stella (Haley Lu Richardson) leidet seit ihrer Kindheit an Mukoviszidose und verbringt den Großteil ihrer Zeit im Krankenhaus. Sie achtet penibel auf ihre Therapie und versucht, sich von allem und jedem fernzuhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht weiter zu gefährden. Will (Cole Sprouse) ist da ganz anders. Ebenfalls an Mukoviszidose erkrankt, gibt er wenig auf seine Therapie und versucht immer wieder, den Krankenhausregeln zu entfliehen. Die beiden verlieben sich ineinander, aber können sie sich aufeinander einlassen und angesichts ihrer Krankheit Nähe zum jeweils anderen zulassen?

Der Roman „Drei Schritte zu dir“ von Rachael Lippincott erscheint als „Buch zum Film“ bei dtv.

»Tolkien«

Seine „Herr der Ringe“-Saga hat J.R.R. Tolkien weltberühmt gemacht. Aber über die Person John Ronald Reuel Tolkien ist weniger bekannt als über seine Figuren Gandalf, Bilbo, Frodo und Co. Das Biopic „Tolkien“ macht sich nun daran, das zu ändern und wirft einen Blick auf Tolkiens Jugend und seine Zeit als junger Erwachsener.

Dafür orientiert sich der Film an John Garths „Tolkien und der Erste Weltkrieg“. Das Buch ist 2014 bei Klett-Cotta erschienen und wurde im selben Jahr beim Hörverlag als ungekürzte Lesung veröffentlicht.

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