Junge Verlagsmenschen: Das steht auf der Agenda

Digitales Jahrestreffen der Jungen Verlags- und Medienmenschen (Foto: jvm)

Die Jungen Verlagsmenschen (jvm) haben einen neuen Namen: Am 12. Jahrestreffen des Vereins, der unter dem Motto #jvmzuhause erstmalig digital stattfand, stimmten die rund 110 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Umbenennung in „Junge Verlags- und Medienmenschen“.

„Der erweiterte Vereinsname soll sowohl die Vielfalt seiner Mitglieder als auch die der Branche besser abbilden“, sagt Vorsitzende Clarissa Niermann. Im Zuge der Umbenennung wolle sich der Verein klarer definieren, ein Leitbild entwerfen und eine Image-Kampagne zur weiteren Bekanntheit und Mitgliedersteigerung konzipieren. Geplant ist zudem ein Alumni-Netzwerk für Förder- und ehemalige Mitglieder, um diese stärker an den Verein zu binden.

 

»Die Situation ist für viele sehr belastend«

Als größte Herausforderung für den Branchennachwuchs nennt Niermann den Umgang mit der unsicheren Situation, etwa die aktuelle Job-Suche, befristete Verträge, die Sorge, wie es weitergeht, oder den Wegfall von gewohnten Strukturen beim Studium oder im Job. Auch der Verdienstausfall in der Selbstständigkeit, durch Kurzarbeit oder die Absage von eigentlich schon stehenden Arbeitsverhältnissen seien „individuelle Herausforderungen, mit denen unsere Mitglieder kämpfen“: „Auch wenn in vielen Bereichen eine ‚neue Normalität‘ zurückkehrt, ist die Situation im Home Office und/oder in Kurzarbeit für viele sehr belastend.“ Primäres Anliegen des Vereins sei daher, in diesen Punkten Ansprechpartner für die Mitglieder zu sein und den Austausch untereinander zu ermöglichen. Darüber hinaus werde unter Hochdruck an der Fortführung der im letzten Jahr gestarteten Formate des Weiterbildungstags und des Mentoringprogramms gearbeitet.
 
Im kommenden Jahr ist das Jahrestreffen der Jungen Verlags- und Medienmenschen wieder vor Ort in Hamburg geplant, auch weil sich das spontane und ungezwungene Netzwerken bei direkten Begegnungen besser möglich sei. Gut denkbar ist für Niermann aber eine Kombination aus analog und digital, besonders bei vereinsrelevanten Themen wie einer Satzungsänderung oder Wahl, um möglichst viele Mitglieder zu beteiligen. Seine im Frühjahr eingeführten digitalen Themenstammtische möchte der Verein auch in Zukunft fortführen und sieht hier besondere Vorteile für die überregionalen Vernetzung, die sich dann ohne große Anreise und Aufwand bewerkstelligen lässt.

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