Entspanntes Kartellamt: Jetzt geht (fast) alles

Der im Januar angekündigte „Konzentrationshammer“ in Form der Fusion der großen Buchfilialisten Thalia (Nr. 1) und Mayersche (Nr. 4) ist überraschend geräuschlos aufgeschlagen. Der Zusammenschluss geht ohne kartellrechtliche Auflagen über die Bühne – trotz beachtlicher Dimensionen:

  • Es entsteht ein Buchhandelsunternehmen mit einem Umsatzvolumen von geschätzt 1,15 Mrd Euro.
  • Der Buchhandel im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wird mit einem Netz von übe…

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[dbqujpo zu="rkkrtydvek_100112" paxvc="paxvccdct" frmcq="800"] Geballte Marktpräsenz in NRW: Mit der Fusion von Thalia und dem Regionalfilialisten Mayersche kommt es „in einzelnen regionalen Märkten in Nordrhein-Westfalen zu relativ hohen gemeinsamen Marktanteilen der Beteiligten beim stationären Verkauf von gedruckten Büchern“, so Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt: „Trotzdem bestehen gegen den Zusammenschluss letztlich weder aus Sicht des Verbrauchers noch aus Sicht der Verlage durchschlagende wettbewerbliche Bedenken. Den Verbrauchern stehen mit dem wachsenden Online-Handel sowie mit der Vielzahl von kleineren und mittleren Buchhändlern des tradtionellen Sortimentsbuchhandels gute Einkaufsalternativen zu Verfügung.“[/caption]

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