Jäh ausgebremste Branche: Prinzip Warten und Hoffen

Die Reisewirtschaft ist von der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus und den angestoßenen Schutzmaßnahmen besonders stark betroffen. Dass der Tourismus vorübergehend weitgehend zum Erliegen gekommen ist, wirkt sich auch unmittelbar auf den Verkauf von Reiseinformationen aus.

In der Reisewirtschaft sind seit der weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 alle Pläne perdu. Auch bei deutschen Veranstaltern ist vorübergehend vor allem Rückabwicklung angesagt, denn die viel gepriesene Reiselust der Deutschen hat einen jähen Dämpfer erfahren:

  • Das Auswärtige Amt hat Mitte März eine weltweite Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen ausgesprochen.
  • Viele Länder haben Reise- und Einreise- beschränkungen ausgesprochen, darunter touristisch relevante Destinationen.
  • Durch Flugstreichungen und weitreichende Einschränkungen im Flugverkehr waren zwischenzeitlich Deutsche im Ausland gestrandet. Für sie mussten Rückholaktionen initiiert werden.

„Spätestens mit der weltweiten Reisewarnung durch das Auswärtige Amt ist der gesamte touristische Reiseverkehr zum Erliegen gekommen. Viele Reiseveranstalter haben daher auch bereits alle Reisen für die nächste Zeit abgesagt“, sagt Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV). Buchungen werden storniert, Veranstalter müssen das Geld an die Kunden zurückzahlen, Kunden zögern bei neuen Buchungen – das sei eine „bisher nie dagewesene Krisensituation“. Der Umsatzausfall bei deutschen Reiseveranstaltern und Reisebüros summiert sich nach DRV-Hochrechnungen allein bis Ende April auf 4,8 Mrd Euro.

Bislang ist nicht abschätzbar, wann sich die Lage normalisiert und auch der Tourismus wieder anlaufen kann. Bis dahin gilt es jetzt vor allem durchzuhalten: „Dann werden die Menschen auch wieder reisen, denn ihr Urlaub ist ihnen sehr wichtig, das hat auch die Vergangenheit gezeigt. Daher gehe ich fest davon aus, dass wir auch in diesem Jahr noch in den Urlaub fahren werden“, übt sich Fiebig in Optimismus.

 

Verlage: Vorbereiten für die Zeit danach

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Dieser Beitrag ist zuerst erschienen im buchreport.spezial Reise & Touristik 2020, hier als E-Paper verfügbar und hier als gedruckte Ausgabe bestellbar.

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