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Innenstädte stehen erheblich unter Druck

Nein, das Weihnachtsgeschäft sorgt bislang keineswegs für gute Laune im Einzelhandel. Die Kundenfrequenzen seien gerade in den Innenstädten hinter den Erwartungen des Einzelhandels zurück geblieben, bilanziert der HDE die Woche bis zum 4. Advent. 
Zwar habe das Weihnachtsgeschäft gegenüber der Vorwoche leicht zugelegt, aber „Insgesamt fällt die Bilanz des bisherigen Weihnachtsgeschäfts gemischt aus“, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), der folgende Trends sieht:
  • Besonders die Textil- und Sportartikelbranche leide unter den milden Temperaturen.
  • Zufrieden sei dagegen der Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik, Spielwaren sowie Möbeln und Einrichtungsgegenständen. 
  • Größere Händler seien deutlich zufriedener als kleinere Betriebe. 
  • Sorge bereiteten vielerorts die rückläufigen Kundenfrequenzen. „Die Innenstädte sind weiterhin die Einzelhandelsstandorte Nummer eins, stehen jedoch wie im Vorjahr erheblich unter Druck“, so Genth. 
  • Überdurchschnittlich positiv bewerteten Händler, die zusätzlich auch im Internet aktiv sind, das diesjährige Weihnachtsgeschäft. 
Der HDE geht trotz des bisher schwachen Weihnachtsgeschäfts von einem Umsatzplus von 1,2% für November/Dezember 2014 aus. 

Total deprimiert ist Genth allerdings nicht, man setze auf viele „Last-Minute-Shopper“ in diesem Jahr, da der Kalender den Kunden zwischen 4. Advent und Heiligabend noch zwei zusätzliche Einkaufstage beschert. Und auf die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, viele Bargeldgeschenke und Gutscheine ausgegeben und eingelöst werden.

Der Buchhandel bislang ebenfalls im Weihnachtsgeschäft geschwächelt:
  • Die 1. Dezemberwoche (1.– 7.) blieb 2,8% unter der Vergleichswoche 2013.
  • Die 2. Dezemberwoche (8.–14.) vergrößerte mit –11% den aufzuholenden Rückstand.

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