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Leon, Wolf, Walker: In dieser Woche neu auf den SPIEGEL-Bestsellerlisten

Auf den aktuellen SPIEGEL-Bestsellerlisten punkten wieder zahlreiche Neueinsteiger, die in dieser Woche vor allem aus dem Krimi-Segment stammen. Hier kommt eine Auswahl:

Donna Leon macht nach dem offiziellen Erscheinen des inzwischen 32. Falls von Commissario Brunetti am 24. Mai einen Sprung von Platz 37 auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste Hardcover Belletristik. In „Wie die Saat, so die Ernte“ (Diogenes) nimmt der berühmte Kommissar die Spurensuche im Fall eines Toten im Kanal auf, dessen Identität zunächst unklar bleibt. 2022 punktete Leon zuletzt auch fernab ihrer Erfolgsreihe mit der autobiografischen Erzählung „Ein Leben in Geschichten“, die Platz 9 erreichte.

Volker Klüpfel und Michael Kobr setzen ihre an der französischen Côte d’Azur angesiedelte Serie „Die Unverbesserlichen“ mit dem 2. Band, „Die Revanche des Monsieur Lipaire“, fort und landen damit für Ullstein auf Rang 10 des Hardcover-Belletristik-Rankings. Nicht die Aufklärung, sondern das Verbrechen stehen bei der humoristischen Reihe im Fokus: In dieser Ausgabe der Kriminalkomödie versucht Gelegenheitsgauner Guillaume mit einem ungewöhnlichen Team, den Familienschatz einer südfranzösischen Adelsdynastie zu heben.

Klaus-Peter Wolf hat mit „Ein mörderisches Paar“ eine neue Serie bei Fischer gestartet. Band 1, „Das Versprechen“, landet auf Anhieb auf dem 1. Platz der SPIEGEL-Bestsellerliste Taschenbuch Belletristik. Selbstverständlich wird aber auch dieses Mal wieder in Ostfriesland ermittelt. Im Auftaktband versuchen Dr. Bernhard Sommerfeldt und seine Frau den Verantwortlichen für den Tod eines 13-Jährigen zur Rechenschaft zu ziehen, der an einer Überdosis starb.

Eva Almstädt (Foto: Olivier Favre)

Eva Almstädt treibt ebenfalls ihre neue Krimireihe voran, in der sie von der Ostsee an die Nordsee gewechselt ist: „Akte Nordsee. Der Teufelshof“ (Lübbe) ist der 2. Band und platziert sich auf Rang 3 der Taschenbuch-Belletristik-Liste. Zum Inhalt: Anwältin Fentje Jacobsen wird auf eine Hochzeit eingeladen. Am nächsten Morgen werden die Eltern des Bräutigams ermordet und der Sohn schwer verletzt aufgefunden, nur die Schwiegertochter hat überlebt. War es ein Überfall oder ein Familiendrama?

Pierre Martin entführt seine Leserinnen und Leser zum 10. Mal in die Provence. Knaur bewirbt die Reihe um die Ermittlerin Isabelle Bonnet gezielt als „Wohlfühlkrimis für den Urlaub“. Der aktuelle Titel „Madame le Commissaire und die Mauer des Schweigens“ schafft es auf Platz 6 der Taschenbuch-Belletristik-Bestsellerliste. Dieses Mal geht es um ein eingemauertes Skelett, das bei Abrissarbeiten an einem Ferienhäuschen entdeckt wird. Ein weiteres Rätsel bringt der Autor selbst mit, denn wer hinter dem Pseudonym steckt, ist bis heute nicht bekannt. Laut Verlag handelt es sich um einen „Autor, der sich mit Romanen, die in Frankreich und Italien spielen, einen Namen gemacht hat“.

Martin Walker setzt ebenfalls seit Langem auf den Charme Frankreichs. In „Tête-à-Tête“, das gut ein Jahr nach Erscheinen des Hardcovers jetzt auch als Taschenbuch vorliegt, ermittelt sein Polizist Bruno zum 14. Mal und eruiert, inwiefern heutige Möglichkeiten der Knochen-Rekonstruktion ihm in einem früheren Mordfall helfen können. Diogenes kann sich über Platz 7 der SPIEGEL-Bestsellerliste Taschenbuch Belletristik freuen. Der Schotte Walker lebt mit seiner Familie selbst in der französischen Region Périgord.

Zu den SPIEGEL-Bestsellerlisten geht es hier.

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