In 3 Monaten zum Innovationsmanager

Den digitalen Wandel mit innovativen, kundenorientierten Geschäftskonzepten vorantreiben – diese Aufgabe treibt viele Medienunternehmen um. Mit einem neuen Kurskonzept zeigt die Weiterbildungsplattform Pubiz, wie diese Herausforderung angegangen werden kann. Innovations- und Digitalberaterin Stefanie Quade und Mediapublishing-Professor Okke Schlüter (Hochschule der Medien, Stuttgart) führen die Teilnehmer mit einem Mix aus Präsenz- und Online-Lerneinheiten durch den Innovationsdschungel.

Die Teilnehmer werden in 3 Monaten von Ende März bis Ende Juni 2020 zu Innovationsexperten ausgebildet. Sie lernen die von Quade und Schlüter speziell für die Buch- und Medienbranche entwickelte Innovationsmethode „DesignAgility“ kennen und wenden diese in eigenen, konkreten Medienprojekten in kurzen Sprints für ihr Unternehmen direkt an. Die autonomen Lerneinheiten sind bewusst kurz gehalten, damit sie gut neben dem Tagesgeschäft zu bewältigen sind. Der gesamte Lernprozess wird online und im persönlichen Austausch von Quade und Schlüter begleitet.

Mit dem Blended-Learning-Format geht die Weiterbildungsplattform Pubiz, die sich bisher auf Webinare, Online-Videos und Praxisartikel konzentriert hat, neue Wege: „Mit diesem Mix aus Online- und Präsenzlernen schließen wir die Lücke zwischen Seminar und Anwendung des Gelernten im eigenen Arbeitskontext und ermöglichen so eine nachhaltige Lernerfahrung, von der die Teilnehmer und ihre Unternehmen langfristig profitieren“, erklärt Lucy Mindnich, die den E-Learning-Bereich bei Pubiz verantwortet.


Pubiz ist die Weiterbildungsplattform von buchreport/Harenberg Kommunikation.
Informationen zum Kurs unter www.pubiz.de/go/innovation


 

»Mutig neue Medienprodukte entwickeln«

Stefanie Quade und Okke Schlüter haben das Kursangebot „In 3 Monaten zum Innovationsmanager“ entwickelt.

Stefanie Quade, Okke Schlüter (Fotos: privat; Hochschule der Medien)

Kann man Innovation trainieren?

Quade: Ja, das Denken in Innovationen lässt sich erlernen. Um neue Produkte auf den Markt zu bringen, müssen alte Denkmuster aufgebrochen werden und mutig neue Ideen entwickelt werden. Durch Trainieren von Innovationsmethoden entsteht eine Kultur des Ausprobierens.

Schlüter: Genau hier setzt DesignAgility an: Anhand von konkreten Beispielen lassen sich die Grundlagen für Medieninnovationen erlernen, um diese dann an die konkreten Gegebenheiten des Unternehmens anzupassen und zu verinnerlichen.

Warum braucht es ein neues Konzept für agile Produktentwicklung?

Schlüter: Wir greifen für DesignAgility auf das Beste aus bewährten Innovationsmethoden wie Design Thinking, agilem Projektmanagement und visuellem Storytelling zurück und schneiden diese speziell auf die Bedürfnisse der Buch- und Medienbranche zu. Die Teilnehmer lernen, wie sie Innovationsprojekte starten, Lösungen aus Kundenperspektive entwickeln und in kurzer Zeit einen testbaren Medienprototypen gestalten.

Gibt es bereits erfolgreiche Beispiele aus der Praxis?

Quade: Wir haben DesignAgility in zahlreichen Workshops und Trainings mit Medienschaffenden erprobt – von kleinen Buchverlagen über Social Media Agenturen bis hin zu großen Medienhäusern und europäischen Zeitungsverlagen. Das Blended-Learning-Format haben wir im Hochschulkontext und in der Konzeption von Corporate Learning für Unternehmen mehrfach erprobt. Die Kombi­nation von DesignAgility und Blended Learning ist aber neu und insofern auch für uns ein neues Innovationsprojekt, auf das wir sehr gespannt sind.

Was können die Teilnehmer erwarten?

Schlüter: Im Kurs werden wir mit kreativen Methoden neue Ideen zu einem konkreten Medienprojekt entwickeln. Durch die Kombination mit agilem Projektmanagement werden Teilnehmer in kleinen Teams ihre eigene Produktentwicklung steuern und abstimmen. Mittels Storytelling werden wir die Kommunikation der Zwischenergebnisse schärfen und am Ende pitchen.

Quade: Sie werden sich nicht nur neues Wissen aneignen, sondern durch das erfahrungs- und projektbasierte Lernen direkte Anwendungserfahrungen an ihrem individuellen Thema machen. Gleichzeitig erhalten die Innovationsmanager eine Vielzahl von Tools und bekommen Kniffe an die Hand, die sie direkt im Alltag zur Entwicklung neuer Medienprodukte und Geschäftsmodelle einsetzen können.

Vorteile von Blended Learning

  • Nachhaltige Lernerfahrung: Das Blended Learning-Format schließt durch einen Mix aus Online- und Präsenzlernen die Lücke zwischen Seminar und der Anwendung des Gelernten im eigenen Arbeitskontext.
  • Selbstbestimmtes Zeitmanagement: Die kurzen Video-Lerneinheiten lassen sich zeitlich flexibel einteilen, damit sich die Weiterbildung optimal in den Arbeitsalltag integrieren lässt.
  • Projektbasierte Anwendung: Die gelernten Methoden werden in eigenen, konkreten Medienprojekten für das eigene Unternehmen direkt angewendet.
  • Individuelle Begleitung: Die Teilnehmer werden während der gesamten Lernphase von Experten begleitet, und zwar in Präsenzveranstaltungen und persönlichen Gesprächen.
  • Erfahrene Experten: Die Autoren Stefanie Quade und Okke Schlüter haben DesignAgility in zahlreichen Workshops und Trainings mit Medienschaffenden eingesetzt. Das Blended-Learning-Format haben sie im Hochschulkontext und in der Konzeption von Corporate Learning für Unternehmen mehrfach erprobt.
  • Nachweislicher Erfolg: Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat der Stuttgarter Hochschule der Medien.

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