Greta Thunbergs Geschichte im Kino

Es beginnt am 20. August 2018, als die 15-jährige Greta Thunberg mit einem Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik für das Klima“) vor dem schwedischen Parlament protestiert. Im Jahr darauf ist aus diesen Schulstreiks die internationale Bewegung „Fridays for Future“ erwachsen, die junge Schwedin wird mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet und das Magazin „Time“ wählt Thunberg zur „Person of the Year“.

Der Regisseur Nathan Grossman hat die Aktivistin von ihrem ersten Streiktag an mit seinem Team begleitet. Daraus ist nun das Porträt „I am Greta“ entstanden. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in Gretas persönliches Leben, ihre Auftritte, Reisen und Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern und erläutert zudem ihre persönlichen Beweggründe und Hindernisse.

Wer sich darüber hinaus mit dem Phänomen Greta Thunberg beschäftigen möchte, findet auf dem Buchmarkt über verschiedene Genres hinweg eine Vielzahl von Titeln: In „Greta“ schildert Jeanette Winter bei Knesebeck kinderfreundlich „Wie ein kleines Mädchen zu einer großen Heldin wurde“ und Anita Partanen widmet sich bei Riva mit „Greta. Ein Mädchen verändert die Welt“ ebenso der Geschichte von Greta Thunberg wie auch Valentina Camerini mit dem bei Heel veröffentlichten Band „Gretas Geschichte“. Ebenfalls an junge Leser richtet sich Insel mit Isabel Sanchez Vegaras Buch „Greta Thunberg“, das im Rahmen der Reihe „Little People. Big Dreams“ erschienen ist. Gleiches gilt für Ars Edition, wo Zoë Tucker, inspiriert von Greta Thunbergs Geschichte, „Greta und die Großen“ vorgelegt hat. Auch die Kindersachbücher „Jeden Freitag die Welt bewegen“ (dtv) von Viviana Mazza und „Unsere Zukunft ist jetzt!“ (Oetinger) von Charlotte Schönberger, Claus Hecking und Ilka Sokolowski bereiten Gretas Geschichte und ihr Anliegen für ein junges Publikum auf. Thor Anderson hingegen nähert sich der Aktivistin mit „Greta“ bei 27amigos über eine Biografie in Bildern an.

Darüber hinaus stellt Valentina Gianella bei Midas in „Mein Name ist Greta“ nicht nur die junge Schwedin, sondern gleich „Das Manifest einer neuen Generation“ vor. Wie diese Generation aussieht, was sie denkt und was sie fordert, verdeutlichten zudem die Autoren Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht in „Generation Greta“ (Beltz) wie auch Bettina Weiguny, die im bei Rowohlt für 2021 angekündigten Band „Denn es ist unsere Zukunft“ junge Rebellinnen „von Greta Thunberg bis Emma González“ porträtiert.

Ein weiterer Kinostart mit Buchbezug am 22. Oktober:

»Die Stimme des Regenwaldes«

1984 reist der 29-jährige Schweizer Bruno Manser (Sven Schelker) in den Dschungel von Sarawak, dem malaysischen Teil der Insel Borneo. Hier stößt er auf den nomadischen Penan-Stamm, bei dem er sich seinen Traum von einem Leben abseits der kapitalistischen Gesellschaft des Westens erfüllen kann. Doch die Existenz der Penan ist durch Abholzung bedroht. Manser nimmt den Kampf gegen die Abholzung mit Mut und Entschlossenheit auf.

Der Film „Die Stimme des Regenwaldes“ basiert auf der wahren Geschichte des Umweltschützers Bruno Manser, der zwischen 1984 und 1990 beim Stamm der Penan lebte und auf Druck der malaysischen Regierung das Land verlassen musste. Fortan setzte er sich für die indigenen Völker des Regenwaldes ein und leistete Aufklärungsarbeit über die Machenschaften des Holzhandels. Kurz nach seiner Rückkehr auf die Insel im Mai 2000 verschwand Manser und gilt seit März 2005 offiziell als verschollen.

Seine gesammelten Tagebücher aus den Jahren 1984 bis 1990 sind in vier Bänden als „Tagebücher aus dem Regenwald“ beim Christoph Merian Verlag erschienen.

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