Hessische Vorgefechte

Das war der erste Streik bei Amazon in Deutschland: In Bad Hersfeld haben gestern hunderte Beschäftigte die Arbeit niedergelegt.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Verdi-Angaben versammelten sich rund 500 Beschäftigte am größten deutschen Standort von Amazon, um per Warnstreik für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld zu kämpfen. Die Gewerkschaft hatte die Mitarbeiter zu Informationsveranstaltungen vor den Werkstoren eingeladen, um über die gescheiterten Gespräche vom Vortag mit der Geschäftsführung zu berichten. In Bad Hersfeld arbeite laut Verdi 3200 bis 3600 Menschen für Amazon.
Jetzt folgten Urabstimmungen, bei denen sich die Gewerkschaftsmitglieder für Streiks entscheiden könnten. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ kommt es wahrscheinlich im Mai in Hessen zum regulären Streik; bis dahin seien weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen.
Urabstimmungen fanden am Leipziger Standort (laut Verdi 800 befristet eingestellte Beschäftigte und 1200 Festangestellte) bereits am vergangenen Freitag statt, 97% der Verdi-Mitglieder sprachen sich für Arbeitsniederlegungen aus (buchreport.de berichtete). Die könnten noch im April erfolgen.

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