HDE: Vorschläge für die Exit-Strategie

Die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung haben derzeit oberste Priorität, aber das Nachdenken über eine geordnete Rückkehr sollte schon jetzt beginnen, hat der Deutsche Ethikrat in seinem Empfehlung „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“ verlauten lassen.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) greift das auf und hat in einem Zehn-Punkte-Plan ausgearbeitet, „wo die Knackpunkte für die Branche liegen“. Darin betont er gemeinsam mit seinen Landes- und Bundesfachverbänden vor allem die große Bedeutung bundesweit einheitlicher Regelungen, die die Händler weder wegen ihrer Branchenzugehörigkeit noch aufgrund der Größe ihrer Verkaufsflächen diskriminieren sollten.

Für die schrittweise „Rückkehr zur Normalität“ nimmt der HDE folgende Punkte in den Blick:

  1. Einheitliche, nicht-diskrimierende Vorgaben
  2. Klare Kommunikation zu Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen
  3. Wiederankurbeln von Konsum, Ermutigung von Kunden
  4. Finanzielle Situation der Unternehmen flankieren
  5. Einrichtung von Nothilfefonds für kleine und mittlere Unternehmen
  6. Flexibilisierung des Arbeitsrechts, Reduzierung von Personalkosten
  7. Befristete Liberalisierung von Ladenöffnungsrecht
  8. Sicherstellung von Logistikkapazitäten
  9. Unterstützung der Innenstadt durch erweiterte Städtebaufördermittel und einen Innenstadtstabilitätsfonds
  10. Garantie der Unversehrtheit des EU-Binnenmarkts. 

Ausführungen und Details zu den einzelnen Punkten finden Sie hier. 

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "HDE: Vorschläge für die Exit-Strategie"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Dossier

Aktuelles aus dem Handel

  • Das waren die umsatzstärksten Titel im Mai  …mehr
  • Deutlich unter Vorjahr, aber mit einsetzendem Nachholgeschäft  …mehr

  • SPIEGEL-Bestseller im Blick

    Der SPIEGEL-Bestseller-Newsletter gibt Ihnen jede Woche kostenlos einen Überblick zu den Aufsteigern der neuen SPIEGEL-Bestsellerlisten.

    » Melden Sie sich hier kostenlos an.

    Wollen Sie sich darüber hinaus schon vorab und detailliert über die Toptitel von morgen informieren, um frühzeitig disponieren zu können?

    » Bestellen Sie das SPIEGEL Bestseller-Barometer ab 8 Euro pro Monat.

    Wenn Sie die SPIEGEL-Bestesellerlisten z.B. in Ihren Geschäftsräumen präsentieren wollen oder online in Ihren Web-Auftritt integrieren möchten, hat buchreport weitere Angebote für Sie.

    » Weitere Angebote zu den SPIEGEL-Bestsellerlisten