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HDE klagt über enttäuschendes Weihnachtsgeschäft

Der Handelsverband Deutschland (HDE) beklagt ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft. Die Umsatzeinbußen würden bei vielen Einzelhändlern Existenzängste schüren. Das hat eine aktuelle Trendumfrage des HDE unter 1000 Handelsunternehmen gezeigt.

Zwei Drittel der Teilnehmer seien unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf ihres Weihnachtsgeschäfts. Mit Blick auf die dadurch wachsende Existenzgefahr der Einzelhändler fordert der HDE die Abschaffung der 2G-Regelung für den Non-Food-Handel. 

Besonders das vierte Adventswochenende ist laut dem HDE nicht zufriedenstellend verlaufen: Der Non-Food-Handel habe einen Umsatzrückgang von 34% im Vergleich zu 2019 erlebt. Auch die Kundenfrequenz liege 41% hinter dem Vorjahresniveau. Den Bekleidungshandel habe es dabei besonders hart getroffen. „Das deutliche Minus bei den Umsätzen und Frequenzen hat sich durch die gesamte Adventszeit gezogen und die angespannte Situation im Handel Woche für Woche verschärft“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Daher dürfe es „unverhältnismäßige Zugangsbeschränkungen“ nicht länger geben. Genth fordert eine „bundesweit einheitliche und verhältnismäßige Lösung“. 

 

Kommentare

1 Kommentar zu "HDE klagt über enttäuschendes Weihnachtsgeschäft"

  1. Eine „bundeseinheitliche Lösung“ – ja bitte gerne, aber bestimmt keine 2G-Regel, die 30-40 Prozent aller Kunden (Ungeimpfte) dauerhaft aussperrt!!! (Obwohl es null wissenschaftliche Beweise gibt, dass sich überhaupt mal irgendwer in irgendeinem Laden der Welt an Corona angesteckt hat…) Der Einzelhandelsverband hat mit seinem schnellen Drängen zur Impfpflicht leider auch selbst mit dazu beigetragen, dass nun die Kunden wegbleiben! Nach dem Motto „wir müssen draußen bleiben“ drücken sich die Ungeimpften an den Schaufenstern die Nasen platt, obwohl sie gerne einkaufen würden!
    Übrigens: Die Thalia-Filialen scheinen im gesamten Bundesgebiet ohne jede 2G-Regel für jedermann offen zu stehen. Wie kann es sein, dass es die Buchhandelskette schafft, die Behörden zu einer „Öffnung für alle“ zu bewegen, während Ungeimpfte kein Schuhgeschäft und keinen Bekleidungsladen besuchen dürfen, obwohl Schuhe und Kleidung mit Sicherheit zum „täglichen Bedarf gehören“ (eher als Bücher) … Händler, wacht endlich auf und sorgt selbst dafür, dass jedermann eure Läden betreten darf! Bei Umsatzrückgängen von 30-40 % sind innerhalb von 2 Jahren sonst massenhaft Insolvenzen, Filialschließungen und Entlassungen zu erwarten.

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