Grundmotiv und Geist des Buches erhalten

»Deutschstunde« war einer der großen Bucherfolge. Am 3. Oktober kommt die Neuverfilmung des Siegfried-Lenz-Romans ins Kino. Im Interview spricht die Drehbuchautorin Heide Schwochow über ihre Arbeit.

„Deutschstunde“ ist das Hauptwerk von Siegfried Lenz (1926−2014) und war auch ein großer Verkaufserfolg. Mehr als 2,3 Mio Mal hat Hoffmann und Campe den Roman seines Hauptautors seit 1968 bisher verkauft. Die am 3. Oktober startende Neuverfilmung des Stoffs dürfte dafür sorgen, dass der 50 Jahre alte Bestseller neu entdeckt wird.

Fürs Drehbuch hat Heide Schwochow den erstmals 1970 verfilmten Roman neu adaptiert. Im buchreport-Gespräch spricht die 66-Jährige über die bereits in der Vorlage enthaltene Visualität, beschreibt, wie sie sich dem Roman genähert, wie sie ihn verdichtet und welche Änderungen sie vorgenommen hat.

Warum ist der 50 Jahre alte Stoff immer noch aktuell?

„Deutschstunde“ hat die Wiederholung von Geschichte zum Thema. Zum Beispiel der Polizist Jepsen, der verhaftet wird nach dem Krieg, bei seiner Rückkehr die alte Uniform anzieht, „Dienstbeginn“ sagt und weiter wie in Zeiten des Nationalsozialismus handelt. Das ist zutiefst universell und höchst aktuell. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren verändert, braunes Gedankengut schwappt immer höher, weil es in der Gesellschaft immer noch vorhanden ist. Brecht sagt: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ Insofern ist die „Deutschstunde“ nicht verstaubt, sondern aktueller denn je.

Was hat Sie an dem Stoff gereizt?

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