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Tami Fischers »große Sympathie für die Buchwelt«

Tami Fischer kennt drei Branchenperspektiven: Sie ist seit Jahren Booktuberin und Buchhändlerin – und jetzt auch Autorin. Im buchreport-Interview erklärt sie, inwiefern sich diese Tätigkeiten ergänzen.

Vielseitig buchaffin: Tami Fischer (22) startete Anfang 2016 einen Youtube-Kanal, in dem sie regelmäßig über Bücher spricht. Im Juli 2016 begann sie zudem eine Ausbildung bei Thalia in Darmstadt, die sie in den kommenden Wochen abschließen wird. Am 1. Oktober erscheint Fischers Debütroman „Burning Bridges“ (New Adult) als Paperback bei Knaur. (Foto: Droemer Knaur)

Als „Tami“ unterhält Tami Fischer auf Youtube über 24.000 Abonnenten. In ein bis zwei Clips pro Woche stellt die 22-Jährige seit über drei Jahren ihre aktuelle Lektüre vor, spricht über Bücher und das Lesen, gibt Einblicke in ihr Leben und Denken. Gängige Videoformate sind der „Lesemonat“, in dem die Booktuberin ihre Lektüre des vergangenen Monats vorstellt, „Regaltouren“, bei denen Fischer ihr Bücherregal abfilmt, sowie die „Lesezeit“, in der sie aus einem Buch vorliest.

Einige der Clips entstehen in Zusammenarbeit mit Verlagen, für die sich Tami Fischer gern als Werbepartner zur Verfügung stellt, wenn sie die jeweiligen Inhalte interessieren. Die begehrte Multiplikatorin wählt nach eigenen Angaben sehr sorgfältig aus, wen und was sie auf ihrem Channel bewirbt: „Ansonsten hätte ich irgendwie das Gefühl, meinen Kanal und meine Zuschauer zu verraten. Man muss den Spagat finden zwischen den eigenen Inhalten und passenden Kooperationen.“

Den professionellen Kontakt mit Ver­lagen kennt Fischer nicht nur von ihrer Online-Arbeit, sondern auch aus ihrem regulären Job. Im Sommer 2016, nur einige Monate nach dem Launch ihres Youtube-Channels, startete Fischer eine Ausbildung bei Thalia. Nach ihrem Abschluss wird sie allerdings nicht weiter als Buchhändlerin tätig sein, denn sie will sich auf ihren Channel konzentrieren – und aufs Schreiben: Fischer veröffentlicht im Herbst die ersten beiden Bände der Romance-Serie „Fletcher University“. Im vergangenen Jahr hatte sie die ersten Kapitel auf der Social-Reading-Plattform Wattpad hochgeladen und war begeistert vom regen Austausch mit den Lesern. Sie schickte Knaur den Wattpad-Link zu der Geschichte, die bereits 20.000-Mal aufgerufen worden war – und der Verlag griff zu.

Sie sind vielfältige Buchvermittlerin: Was mögen Sie am Beruf der Buchhändlerin?

Am Buchhandel ist unheimlich spannend, so nah an vielen Büchern zu sein. Ich finde es toll, Büchertische zu dekorieren und Neuerscheinungen so zu präsentieren, dass sie bestmöglich dastehen. Und dann natürlich der direkte Austausch mit den Kunden. Ich bekomme einen Einblick in ihr Denken und ihre Vorstellungen, wenn sie erzählen, für wen und zu welchem Anlass sie ein Buch suchen oder was sie eben selbst gerne lesen. Dann gilt es, das richtige zu finden. Welches Buch könnte passen? Jedes Beratungsgespräch ist ein kleines Suchspiel. Das macht mir unheimlich viel Spaß.

Worin unterscheidet sich dieser Kontakt im Buchhandel von der Online-Community?

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