»Goodbye Christopher Robin« über den »Pu der Bär«-Erfinder kommt ins Kino

Goodbye Christopher Robin: Weltkriegsveteran Alan Alexander Milne (Domhnall Gleeson) macht seinen Sohn Christopher Robin (Will Tilston) und dessen Teddybär Winnie the Pooh zu Helden seiner Kinderbücher. Doch der Ruhm hat auch negative Seiten. (Foto: Twentieth Century Fox)

Der britische Schriftsteller Alan Alexander Milne hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Autor für komische Bühnenstücke einen Namen gemacht. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Geburt seines Sohnes zog er sich mit seiner Familie jedoch auf ein Landhaus zurück und beschloss, Kinderbücher zu schreiben. Inspiriert von den Kuscheltieren seines Sohnes Christopher Robin entwickelte Milne so die Geschichte von „Pu dem Bären”. 1926 als Winnie-the-Pooh” veröffentlicht und von E. H. Shepard illustriert, lag der Titel zehn Jahre später bereits in über 40 Sprachen übersetzt vor.

Zwei Jahre später folgte mit Pu baut ein Haus“ eine Fortsetzung des internationalen Bestsellers. Beide Bände liegen heute in einer Pu der Bär. Gesamtausgabe” beim Dressler Verlag vor. Beim Atrium Verlag erscheint neben einem „Pu der Bär”-Hörbuch auch der Band „Ich und Du, der Bär heißt Pu”. Darin finden sich die gesammelten Gedichte, die Milne für seinen Sohn Christopher Robin geschrieben hat.

Walt Disney übernimmt

Nach Milnes Tod im Jahr 1956 verkaufte seine Witwe die Rechte an „Pu der Bär“ an Walt Disney. Der US-Konzern entwickelte aus der Vorlage dann die Franchise-Marke Winnie Puuh” und trug mit zahlreichen Adaptionen in Form von Zeichentrickfilmen und einer Zeichentrickserie zur anhaltenden Popularität der Figur bei.

Regisseur Simon Curtis wirft nun mit dem Biopic „Goodbye Christopher Robin“ einen Blick auf die Entstehungsgeschichte von „Pu der Bär“.

Zum Inhalt: Traumatisiert von den Erlebnissen im Ersten Weltkrieg zieht sich der britische Autor A.A. Milne (Domhnall Gleeson) mit seiner Frau Daphne (Margot Robbie) in ein Landhaus zurück. Mit seinem Sohn Christopher Robin (Will Tilston) hat er wenig zu tun. Erst als das Kindermädchen Olive (Kelly Macdonald) ausfällt, kümmert sich Milne um den Jungen. Als er feststellt, wie gern sein Sohn mit seinem Teddybären spielt, ist er fasziniert. Gemeinsam malen sich die beiden eine Fantasiewelt aus und Milne schreibt die Geschichten nieder. Doch der Erfolg des Buches hat auch seine Schattenseiten: Plötzlich steht die kleine Familie im Licht der Öffentlichkeit.

 

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