Gern mehr, aber die Zeit

Zwar geht die Zahl der regelmäßigen Buchleser weiter zurück, aber nicht die Zahl der Buchkäufer. Das zeigt die jährliche Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) des Instituts für Demoskopie Allensbach. Sie beleuchtet neben dem Freizeit- und Informationsverhalten auch das Leseverhalten der Deutschen. Dafür werden ca. 25.000 Personen ab 14 Jahren in einem persönlichen Interview befragt. Die Buch-Befunde 2015 im Überblick:

Zahl der regelmäßigen Buchleser schrumpft

  • 44,6% der Deutschen geben an, mindestens einmal in der Woche ein Buch zu lesen. Der Anteil dieser regelmäßigen Leser geht schon rapide zurück: 2014 waren es noch 46,9% und 2013 noch 48,8%.
  • Wie bekannt, überwiegen die weiblichen Buchleser: Immerhin 54% der Frauen lesen wöchentlich.
  • 24,4% der Befragten sagen, sie würden gern mehr Bücher lesen, sie fänden jedoch nicht die Zeit dazu.

Anteil der Buchkäufer bleibt stabil

  • 58,3% der Deutschen geben an, in den zurückliegenden zwölf Monaten ein Buch gekauft zu haben. Diese Quote ist nahezu stabil, 2014 und 2013 lag die Buchkäuferquote bei 59%.
  • Die stärkste Buchkäufergruppe sind Frauen zwischen 30 und 44 Jahren.
  • Die Mehrheit (38,6%) gibt an, sowohl gebundene als auch Taschenbücher zu kaufen.
  • 27,9% sind hauptsächlich Taschenbuch-Käufer.
  • 8,4% sind auf Hardcover ausgerichtet.
  • Das verbleibende Viertel kauft nie Bücher. Besonders hoch ist die Quote der Nichtkäufer bei den Über-60-Jährigen (28%).

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