Einkaufskonditionen in der Branche: Gebrochener Konsens

Die viel zitierten Fliehkräfte der Branche bilden schon jetzt eine Konstante in Karin Schmidt-Friderichs’ Amtszeit als Börsenvereins-Vorsteherin. „Zentrifugalkräfte und Egoismus sind gerade leider schwer in Mode. Meine mit Beharrlichkeit auszuübende Rolle wird die der Vermittlerin sein“, definierte sie bereits zu ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 im buchreport-Interview ihre Rolle. Vermitteln muss sie im sparten- und größenübergreifenden Börsenverein aktuell bei einem besonders heiklen Thema: eine Änderung des Buchpreisbindungsgesetzes (BuchPrG), um hohe Konditionen-Forderungen großer Händler einzudämmen.

 

Abgesteckte Grenzen werden teils nicht mehr eingehalten

Die bisherige Klausel zu den Einkaufsrabatten, die die Verlage dem Handel einräumen, wurde im Jahr 2002 formuliert, als die Konzentration der Marktmacht noch relativ moderat war. Sie hat sich mittlerweile nur als bedingt praxistauglich erwiesen. In §6 BuchPrG ...

 

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen im buchreport.express 50/2020, hier als E-Paper verfügbar und hier als gedruckte Ausgabe bestellbar.

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Abgesteckte Grenzen werden teils nicht mehr eingehalten

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