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Gastland Österreich verlängert auf der Leipziger Buchmesse

Die Pandemie, was sonst, verlängert den „Aufenthalt“ von Gastland Österreich auf der Leipziger Buchmesse. Eigentlich sollte sich das Nachbarland nur auf der nächsten Messe 2022 präsentieren, doch nach der frühzeitigen Absage der diesjährigen Messe (Gastland sollte Portugal sein), bietet sich für Österreich eine größere Möglichkeit.

Die Absage für Mai 2021 schaffte nämlich die Gelegenheit, den für 2022 geplanten Gastlandauftritt Österreichs auf 2023 auszuweiten, wie die Buchmesse mitteilt. Auf den Auftakt auf der Leipziger Buchmesse im März 2022 wird daher ein Jahr der österreichischen Literatur mit Veranstaltungen in mehreren deutschen Städten sowie Lese- und Pressereisen folgen, das mit dem großen Gastlandauftritt 2023 seinen Höhepunkt erleben wird.

„Ziel unseres Vorhabens ist ein starker, nachhaltiger Impuls für die Sichtbarkeit österreichischer Literatur“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. „Die Planverschiebungen in Leipzig ermöglichen uns eine Erweiterung des Programms. Der längere Zeithorizont ermöglicht einen noch stärkeren Auftritt Österreichs auf der Buchmesse und wirkt so längerfristiger und nachhaltiger.“

„Wir freuen uns sehr darauf, Österreich auf der Leipziger Buchmesse zu begrüßen“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Ein Gastlandauftritt bedarf umfangreicher Vorausplanungen, die in den aktuell unsicheren Zeiten nur eingeschränkt umsetzbar sind. Auch daher haben wir uns gemeinsam für die Erweiterung und gleichzeitig eine längere Vorbereitungsphase entschieden, um Österreichs Literatur den Raum zu bieten, den die Autorinnen und Autoren sowie ihre Werke verdienen.“

„Der Gastlandauftritt Österreichs in Leipzig wird zum größten Fest für die österreichische Literatur seit mehr als 25 Jahren“, sagt der Präsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels, Benedikt Föger. „Der entsprechende Vorlauf und der geplante Nachhall werden garantieren, dass die erzielte Wirkung mindestens ebenso lange in Erinnerung bleibt. Verlegerinnen und Verleger, Autorinnen und Autoren und die gesamte Buchbranche stehen in den Startlöchern, um das vielfältige Kulturschaffen Österreichs in diesem Rahmen international ins Bewusstsein zu rücken.“

Die Entscheidung für die Neukonzeption der Buchmesse-Präsenz traf das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport gemeinsam mit dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Leipziger Buchmesse. Aktuell wird seitens der künstlerischen Leiterin Mirjam Unger und des Hauptverbands – in Abstimmung mit den Vertreterinnen und Vertretern von Buchbranche, Autorenschaft und Literaturkritik – intensiv an den Programmleitlinien gearbeitet. Erste Eckpunkte dazu werden voraussichtlich noch vor dem Sommer 2021 präsentiert.

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