Frankfurter Buchmesse zieht Fazit

2020 war alles anders. Auf analog folgte hybrid, am Ende war die Messe vollkommen digital und stand damit vor ganz neuen Herausforderungen. Kam das beim Publikum an?

„Unsere Strategie, mit starken Medienpartnern zu kooperieren und mit unserem Angebot dort präsent zu sein, wo sich unsere Zielgruppen aufhalten – sei es auf unseren eigenen Plattformen oder in den Sozialen Medien – ist aufgegangen“, resümiert Buchmessedirektor Juergen Boos. „Aber, uns allen ist klar: Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen. Wir haben viel für die kommenden Buchmessen gelernt, im physischen wie im digitalen Raum.“ Inhaltlich wurden besonders aktuelle politische Diskurse hervorgehoben.

Die Besucherzahlen fielen dennoch deutlich schmaler aus als beim analogen Auftritt üblich:

  • 200.000 User nahmen an den virtuellen Angeboten auf www.buchmesse.de teil.
  • 4440 digitale Aussteller aus 103 Ländern wurden registriert.
  • 3644 Veranstaltungen zählte der Veranstaltungskalender in der Messewoche.
  • 6800 Einreichungen von Präsentationskacheln durch digitale Aussteller wurden für die 13 Themenseiten auf www.buchmesse.de erfasst.

Große Resonanz erfuhr das digitale Bookfest: 1,5 Mio Videoansichten auf Facebook wurden am 17. Oktober erfasst, die Zuschauer kamen aus 124 Ländern. Auch die Social Media-Kanäle der Buchmesse wurden aufgrund der auch hierhin verlegten Messe gut frequentiert: In den letzten 7 Tagen hat die Messe 1,2 Mio Interaktionen und Aufrufe verzeichnet.

Für die Branche ist die Frankfurter Buchmesse nicht zuletzt einer der wichtigsten Plätze zum Rechtstausch. Die Zahlen der Rights Plattform 2020:

  • 4165 Ein- und Verkäufer wurden registriert.
  • 31.100 Titel wurden innerhalb der FBM20-Mitgliedschaft hochgeladen.
  • 400.000 Titel standen auf der Frankfurt Rights Plattform. 

Das Matchmaking-Tool wurde mit 2388 Teilnehmern verhalten genutzt. 9542 Kontaktanfragen und 3153 Matches wurden hierüber getätigt.

Kommentare

1 Kommentar zu "Frankfurter Buchmesse zieht Fazit"

  1. So viele tolle Zahlen –
    ich habe mir nichts ! davon angesehen und finde diese ganzen Bemühungen unübersichtlich und fast überflüssig –
    ich wäre gerne im Vorfeld gefragt worden , was ich als Buchhändler denn gebrauchen könnte .
    Viele Grüsse vom Nichtnutzer
    Dirk Strehl
    Siehe auch WDR3 Lokalzeit OWL vom 14.10.20
    Danke

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