»Es geht immer weniger um Bedarfsdeckung«

Der stationäre Handel wird getrieben: Die Online-Einkäufe drücken den Umsatz und die rückläufige Kundenfrequenz macht deutlich, dass die Konzepte der Einkaufsstraßen, Shopping-Center und auch vieler einzelner Läden nicht mehr aufgehen oder nachjustiert werden müssen.

Der Handels- und Innovationsexperte Stephan Jung (InoventiQ Group) hat auf dem Deutschen Shopping-Center Forum (DSCF) vom Handel gefordert, gerade unter dem Druck in die Offensive zu gehen. Es sei wichtig, dass der stationäre Handel seine Rolle für die Zukunft aktiv gestalte und nicht nur reagiere. Zu seinen Handlungsempfehlungen gehören im Schlagwortstil:

  • Fokussierung auf Inszenierung, Storytelling und Emotionalisierung
  • Neu-Interpretation des Marktplatzes als Treffpunkt
  • Komplette Integration der Kanäle, weil der Kunde Omnichannel schon lebt
  • Zusammenarbeit mit anderen Branchen.

Bei einem Orientierungsmodell für eine neue Sicht auf die Kunden verweist Jung auf die Kreuzfahrtbranche: Die kümmere sich rund um die Uhr um den Kunden, begreife sie ganzheitlich und bediene nicht nur isolierte Nachfrage und Bedarf.

 

Entwicklung zum »Handel 4.0«

Shyda Valizade-Funder, Marketing-Professorin an der Hochschule Darmstadt, hakt da ein und pointiert, wie die Digitalisierung die Transformation etablierter Geschäftsmodelle des Handels treibe: „Ressourcen wie Waren oder Fläche verlieren an Bedeutung. Stattdessen bilden Mitarbeiter und verfügbares Kundenwissen zukünftige Erfolgsfaktoren.“

Aktuell entwickele sich der Handel zum „Handel 4.0“, dessen Merkmal die Nutzung von Informationen zum Verstehen des Kundenbedarfs und -verhaltens ist. Um den Anforderungen dieser neuen Welt des Handels gerecht zu werden, nennt Valizade-Funder 5 Erfolgsfaktoren für Handelsunternehmen:

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