»Erst einmal an die neue Marktrealität gewöhnen«

Sie haben mit Kneipenführern und Belletristik angefangen. Was war der Grund, Kalender ins Programm zu nehmen?

Ars Vivendi-Verleger Norbert Treuheit mit Simone Gerlach (Lektorin Kulinarik)

Der Verlag hatte sich zwar gut entwickelt, aber ich wollte unbedingt noch ein weiteres Standbein neben den Gastroführern und der belletristischen Literatur. Hinzu kam, dass ich schon immer eine große Leidenschaft für die Fotografie hatte. Vor diesem Hintergrund kam mir der Gedanke, das Programm mit Kalendern zu Cafés, Kneipen oder Bars zu ergänzen. Es schien mir auch deswegen eine gute Idee zu sein, weil Kalender als Produkt zugleich ein gutes Werbemittel für einen jungen Verlag sein können: Sie hängen das ganze Jahr über in den Zimmern der Kunden, sodass sich das Verlagslogo sehr schön einprägt.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Kalender?

Natürlich! Ich bin 1992 auf Fotos von Walter Vogel gestoßen, der italienische Cafés abgelichtet hat, und war sofort begeistert. Diesen Fotografen wollte ich unbedingt für mein Programm gewinnen. So wurde „Italienische Caffè-Bars“ unser erster Kalen­der. Eigentlich war es das Ergebnis einer Mischung aus Leidenschaft und unternehmerischer Experimentierfreude, aber dann kam der Kalender so gut an und wurde gleich mit dem Kodak-Fotokalenderpreis ausgezeichnet, dass mein Verlegerherz höherschlug: Das könnte man doch noch ausbauen! Schnell sind wir zu einem ernst zu nehmenden Kalenderverlag geworden, und über die Jahre haben wir viele viele weitere Auszeichnungen bekommen.

Dank der Kalender konnte sich Ars Vivendi auf ...

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "»Erst einmal an die neue Marktrealität gewöhnen«"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Dossier

Aktuelles aus dem Handel

  • VfB Stuttgart: Christian Riethmüller wird nicht Präsident  …mehr
  • Mario Max: »Das lässt sich nicht ersetzen«  …mehr

  • SPIEGEL-Bestseller im Blick

    Der SPIEGEL-Bestseller-Newsletter gibt Ihnen jede Woche kostenlos einen Überblick zu den Aufsteigern der neuen SPIEGEL-Bestsellerlisten.

    » Melden Sie sich hier kostenlos an.

    Wollen Sie sich darüber hinaus schon vorab und detailliert über die Toptitel von morgen informieren, um frühzeitig disponieren zu können?

    » Bestellen Sie das SPIEGEL Bestseller-Barometer ab 8 Euro pro Monat.

    Wenn Sie die SPIEGEL-Bestesellerlisten z.B. in Ihren Geschäftsräumen präsentieren wollen oder online in Ihren Web-Auftritt integrieren möchten, hat buchreport weitere Angebote für Sie.

    » Weitere Angebote zu den SPIEGEL-Bestsellerlisten