Erlebniswelt Handel: Stationär. Vernetzt.

Der HDE hat die »Stores of the Year 2020« gekürt. Die Gewinner zeigen, wie sich andere Branchen inszenieren. Ein Blick auf gehobene Verkaufszonen und innovative Ansätze.

Storytelling, das Geschichtenerzählen, beherrschen sie alle. Die Gewinner des Wettbewerbs „Stores of the Year“ verkaufen ihren Kunden nicht nur Waren, sondern Erlebnisse: vom Möbelhändler Rieger, der nicht nur irgendeine „anonyme Kiste irgendwo im Gewerbegebiet“ hinstellen wollte, bis zum Concept Store Vaund, der mit seinem „Retail-as-a-Service“-Modell Markenhändlern stationäre Präsenz und Zugang zu Premium-Zielgruppen verspricht: „Showrooming ist gewünscht und wird erwartet, Kaufdruck darf keinesfalls erzeugt werden – denn im Mittelpunkt steht der Konsument sowie sein Produkt- und Markenerlebnis“.

Mit dem jährlich vom Handelsverband HDE verliehenen Preis „Stores of the Year“ werden innovative Ladenkonzepte ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren hieß das oft: Fokus auf Gemütlichkeit, Aufenthaltsqualität und Inszenierung des Handels als „dritter Ort“. Auch in der aktuellen Gewinnerriege versuchen selbst Großflächenkonzepte auf der grünen Wiese wie Zott Genusswelt & Outlet und das Möbelhaus Rieger ein Hygge-Gefühl zu schaffen. Das stellt größere Herausforderungen an Konzept und Ladendesign als bei Buchhandlungen, die auf kleinerer Fläche einfacher Gemütlichkeit und Aufenthaltsqualität schaffen können – mit dem Bonus, dass das inszenierte Produkt „Buch“ per se zum Schmökern und damit auch Verweilen einlädt.

Auffällig in der diesjährigen Riege der Gewinner-„Stores“: Bei der Kundenführung hält zunehmend Technologie Einzug – dezenter und punktueller zu sehen beim Douglas Flagship-Store in Berlin-Mitte und ganz massiv bei Bonprix auf der Hamburger Mönckebergstraße.

 

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen im buchreport.magazin 3/2020 mit den Schwerpunkt „Innenstadt und Handel”. Das Magazin ist hier im E-Paper-Archiv verfügbar und hier als gedruckte Ausgabe bestellbar.

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