Die Abo-Frage

Unklare Vorgaben, zurückgehaltene Abrechnungen, mitunter abenteuerliche Auslegungen des Steuerrechts: Während die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer im Buchbereich nur vergleichsweise kleinere Umstellungen gebracht hat, hadern Zeitschriften- und Fachverlage sowie auch der (Fachmedien-)Handel seit Wochen mit Fragen der korrekten Besteuerung von Abonnements und drohendem Aufwand für neue Rechnungsläufe und Erstattungen. 

Es sind die Kollateralschäden einer politischen Entscheidung, mit der ohne Rücksicht auf branchenspezifische Besonderheiten die Konjunktur über die gesamte Wirtschaft hinweg angekurbelt werden sollte: Die Mehrwertsteuersenkung, durch die bis zum Jahresende 16 statt 19% bzw. 5 statt 7% beim ermäßigten Satz fällig werden, erweist sich in der Buch- und Medienbranche als wenig praxistauglich und bedeutet vor allem viel Arbeit im Hintergrund. 

Beim Verkauf von Büchern wurde den politisch erhofften flächendeckenden Preissenkungen – mit Blick auf den Mehraufwand bei gleichzeitig fragwürdigem Nutzen angesichts von Beträgen meist im Centbereich – gleich eine Absage erteilt. Dadurch können die Handelsstufen die Differenzen in Summe als Zusatzerlöse und Ausgleich für die Corona-Einbußen einstreichen.

Andernorts legt die Branche dagegen drauf: Als große Baustelle erweisen sich die massenhaft verwalteten Zeitschriften-Abonnements und deren Laufzeiten, bei denen rasch klar war, dass eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer zu Problemen bei der Fakturierung führt. ...

 

Dieser Beitrag ist zuerst im buchreport.express 38/2020 erschienen, hier als E-Paper verfügbar und hier als gedruckte Ausgabe bestellbar.

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