Carolin Callies empfiehlt »Berliner Bürger*stuben«

Carolin Callies (Foto: Thommy Mardo)

Die Dichterin Carolin Callies hat den Gerlinger Lyrikpreis 2020 gewonnen. Sie selbst schätzt Annett Gröschners Arbeit und empfiehlt einen Band mit Palimpsesten und Geschichten von ihr: 

„Annett Gröschner liebt wie ich das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allem die Linie 4 hat es ihr angetan, sie ist schon in zahlreichen Städten der ganzen Welt einfach in die 4 ein- und erst an der Endhaltestelle wieder ausgestiegen. Annett Gröschner ist eine Flaneurin: Sie schreibt, was sie sieht und sie sieht all den Städten, Räumen und Orten schreibend zu. Ihre Soziologie des Blickes, ihr Blick für die Geschichte und die Geschichten schätze ich so an ihr. Zur Zeit lese ich ihr neuestes Buch ‚Berliner Bürger*stuben‘. Warum? Weil sie mein nächster Gast ist im Podcast ‚Flausen‘, den ich seit Mai für das Literaturhaus Stuttgart online auf Sendung bringe. Sie ist in ihren Romanen, Essays und Beobachtungen als Autorin und Literaturwissenschaftlerin mit einem warmen und genauen Blick auf das gesegnet, was sie umgibt. Ein Buch führt zum nächsten – Gröschner hat mich im Vorgespräch des Podcasts auf den Band ‚Poetik der Biographie‘ von Angela Steidele (Matthes & Seitz Berlin) aufmerksam gemacht. Und das wird dann wieder zum nächsten führen, den Dominosteinen gleich – eine der Tatsachen, die ich an Büchern so liebe.“ 

Annett Gröschner: Berliner Bürger*stuben, 328 S., 20 €, Edition Nautilus, ISBN 978-3-96054-222-3

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