Kookbooks: Labor für Poesie als Lebensform

Verlegen aus purer Leidenschaft für den Stoff: Mit ihrem Berliner Independent-Verlag Kookbooks bricht Daniela Seel (45) seit 2003 Lanzen für die Lyrik der Gegenwart. Wirtschaftlich stets hart an der Grenze des Überlebens, aber immer wieder mit Auszeichnungen gewürdigt. Kurz nach dem Deutschen Verlagspreis gab es Ende November mit dem Förderpreis des Berliner Verlagspreises die nächste Anerkennung. „Diese Preise zeigen, dass glücklicherweise mittlerweile erkannt wird, welchen wertvollen Beitrag unabhängige Verlage zur Vielfalt in der Kulturlandschaft und zur Bibliodiversität leisten“, freut sich Seel.

Gegründet hat sie Kookbooks – der Name geht auf den amerikanischen Slang-Ausdruck zurück, der einen Verrückten oder einen Exzentriker beschreibt – gemeinsam mit dem Künstler und Illustrator Andreas Töpfer, der heute die Grafik und einen Teil der Herstellung verantwortet.

Was macht Kookbooks zu einem besonderen Verlag? „Ich nutze das Wort Verlag eigentlich ungern und sage lieber Dichterinnen und Dichter in Selbstverteidigung, wenn es darum geht, uns zu beschreiben. Es ist unsere Leidenschaft, etwas bereitzustellen, was sonst nur sehr wenig Platz bekommt. Wir wollen dem einen Raum öffnen, Kontexte schaffen und dadurch auch mehr Menschen für Lyrik und Sprache begeistern“, antwortet Seel, die auch selbst als Autorin aktiv ist.

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