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Ein »Dritter Ort« für Leser und Kreative

Skandinavien ist bekannt für seine modernen Bibliotheken. Einrichtungen wie Oodi in Helsinki setzen internationale Maßstäbe. Das außen wie innen spektakuläre Gebäude ist ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Wow-Faktor: Oodi ist ein architektonischer Hingucker in bester Innenstadtlage von Helsinki direkt neben dem Hauptbahnhof und gegenüber vom Parlament. Zu den Nachbarn gehören die Finlandia-Halle, das Kiasma-Museum für zeitgenössische Kunst und die Musikhalle Helsinki. (Foto: Kuvio)

 

Wenn in Deutschland über Bibliotheks-Neubauten geredet wird, richtet sich der Blick früher oder später fast zwangsläufig gen Europas Norden. Dort sind in den vergangenen Jahren einige der weltweit modernsten Bibliotheken entstanden. Häuser wie Dokk1 im dänischen Aarhus und Oodi in der finnischen Hauptstadt Helsinki setzen Maßstäbe und gelten als Vorbild für die Bibliothek der Zukunft.

Wie sind diese nordischen Konzepte angelegt, die sich Volker Heller, Vorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv), auch in Deutschland sehr gut vorstellen kann (s. Interview hier)?

Anhand von Helsinkis Oodi lässt sich beispielhaft darstellen, was die Skandinavier bei ihrer Bibliotheksplanung an- und umtreibt.

98 Mio Euro hat der im Dezember 2018 eröffnete spektakuläre Neubau gekostet, die Ausstattung weitere 12 Mio Euro. Zwei Drittel stammen aus dem städtischen Etat, ein Drittel hat das Bildungsministerium beigesteuert. Das ist viel Geld, zumal Oodi gar nicht die Hauptbibliothek Helsinkis ist. Sie ist aber diejenige der insgesamt 37 Stadtteilbibliotheken, die direkt im Zentrum der Hauptstadt liegt und damit auch ein Prestigeobjekt. In den Medien wurde die energieeffiziente Bibliothek mit ihrer auffälligen Fassade aus Glas, Stahl und Holz als Schaufenster finnischer Architektur gefeiert.

 

Konzept über Bücher und Lesen hinaus: Anna-Maria Soininvaara steht seit der Eröffnung an der Spitze von Oodi. Vorher war sie stellvertretende Leiterin des Bibliothekssystems der Stadt Helsinki. An dem Konzept der offenen Bibliothek hat sie aktiv mitgearbeitet. (Foto: Nadja Lund.Livonen)

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