Digitale Eingeborene, aber keine digitalen Einsiedler

Internet und Smartphone sind längst Stammgäste in den Kinderzimmern. Aber auch Bücher und Zeitschriften gehören für viele Kinder zum Alltag.

Die Werber von Jung von Matt wissen, wie diese Sache mit der Aufmerksamkeit funktioniert: 2011 haben sie das deutscheste aller Jugendzimmer eingerichtet, alles folgte der statistischen Logik, und heraus kam ein buntes Nebeneinander von Hobbies und Medien: Computer und TV waren ebenso präsent wie die „Harry Potter“-Reihe und Gesellschaftsspiele, auch Sportposter und ein Fußball durften nicht fehlen. Für Jung von Matt ein Werbecoup in eigener Sache und gleichzeitig angewandte Zielgruppenforschung, die vielfach kommentiert wurde.

Würden die Werber jetzt, 6 Jahre später, das Durchschnittszimmer deutscher Kinder in Angriff nehmen, würde es wohl ähnlich abwechslungsreich aussehen. Die repräsentative „Kinder-Medien-Studie 2017“, die eine Allianz der Verlage Blue Ocean Entertainment, Egmont Ehapa, Gruner + Jahr, Panini, SPIEGEL und Zeit Verlag als Nachfolger der renommierten „Kids Verbraucheranalyse“ in Auftrag gegeben hat, um ihre jüngste Zielgruppe genauer kennenzulernen, zeigt nämlich vor allem eins: So digital sind die nachwachsenden Digital Natives gar nicht. 

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»Kinder- Medien-­Studie 2017«

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