Sarah Mirschinka: »Die Onleihe ist für Verlage eine Blackbox«

Sarah Mirschinka (Foto: Gräfe und Unzer/Kay Blaschke)

In den USA hat Macmillan den Zugriff auf neue Titel für die E-Leihe der Bibliotheken auf nur eine einzige Kopie eines neuen Titels im E-Book-Format beschränkt, um der Kannibalisierung des E-Book-Kaufgeschäfts entgegenzuwirken. Sarah Mirschinka, Sprecherin der IG Digital im Börsenverein, über den Stand der Diskussion um die Onleihe in Deutschland.

Ist ein Boykott eine Strategie auch für deutsche Verlage?

Klar müssen Verlage ihre Rechte monetarisieren, aber wir sehen nicht die Lösung darin, restriktiv vorzugehen oder den Zugang zu verweigern. Solche Ansätze gab es bereits: Als die Holtzbrinck-Verlagsgruppe vor 2 Jahren ihre Einkaufspreise erhöht hatte, verärgerte dies Bibliotheken sehr. Man sieht, es ist ein heißes Pflaster: Wir sind in der IG Digital zu dem Schluss gekommen, dass wir mit Bibliotheken im Dialog bleiben müssen. Einfach nur restriktiv vorzugehen ist nicht zielführend im Sinne eines Marktes, auf dem digitale Services – darunter auch die Onleihe – stark nachgefragt werden. Verlage müssen solche Interessen bedienen...

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