Die Mär vom verstopften Internet

In Frankreich ging Anfang der Woche das Gerücht um, sie würden bald Netflix und YouTube abklemmen, damit die vielen Menschen, die wegen des Coronavirus inzwischen im Homeoffice sitzen, vernünftig arbeiten können. Auch in der Schweiz hieß es am Montag: „Kommunikationsnetze am Anschlag. Bundesrat droht mit Blockade von Videostreaming.“ Kritiker mahnten schon, die Netzneutralität, also die prinzipielle Gleichbehandlung aller durchs Internet transportierten Daten, sei nicht mehr sicher.

Die Meldungen aus Deutschlands Nachbarländern muten zunächst besorgniserregend an. Denn seit die Bundesregierung strenge Vorgaben zur sozialen Distanzierung gemacht hat, verlagert sich auch hier das Sozial- und Arbeitsleben immer stärker in den virtuellen Raum.

Hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen sitzen mittlerweile im Homeoffice, konferieren per Videochat, führen Verhandlungen per Telefon. In ihrer Freizeit schauen sie zu Hause Netflix und YouTube, whatsappen mit Freunden oder nehmen an Online-Lesungen, Online-Konzerten oder Online-Yogakursen teil.

Kein Wunder also, dass in vielen EU-Ländern derzeit der Internet-Traffic steigt – und dass sich mancher fragt, ob die Infrastruktur dafür eigentlich ausgelegt ist. Und falls nein, was dann passiert. Bekommt das Internet bald wegen Corona Verstopfung?

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