Die »Generation Kopfhörer« verlangt neue Hörerlebnisse

Der digitale Wandel lässt die Hörbuch-Produzenten nach neuen Ansätzen suchen. Eduardo Garcia, Chef des Produktionsstudios German Wahnsinn,  berichtet im buchreport-Interview über neue Technik und Potenziale für die Branche.

Experimentierfreudig: Die Autorin Cornelia Funke und Eduardo Garcia, Inhaber des Produktionsstudios German Wahnsinn (Hamburg), liefern Hörern neue Sounderlebnisse. (Foto: Tim Ohnsorge)

Im Jahr 2016 haben sich der Inhaber des Produktionsstudios German Wahnsinn, Eduardo Garcia, und die Bestseller-Autorin Cornelia Funke zusammengetan, um unter ihrem neu gegründeten Label „Atmende Bücher“ die Hörbuchfassungen von Funkes Kinder- und Jugendbüchern zu veröffent­lichen. Im Juli ist die dritte Produktion „Das Labyrinth des Fauns“ erschienen. Für die szenische Lesung haben Garcia und sein Team erstmals mit 3D-Soundtechnik gearbeitet. Das heißt, die Sprecherstimme (Tom Vogt), Geräusche und Musik wurden so gesetzt, dass sich für den Hörer, der einen Kopfhörer nutzt, ein dreidimensionales Klangerlebnis wie im Dolby-Surround-Film ergibt. Im Interview spricht Garcia über das große Potenzial der digitalen Technik und die veränderten Ansprüche der Zielgruppe.

 

Sie sind 2016 mit Atmende Bücher gestartet. Wie fällt Ihre Bilanz aus?

Sehr gut, denn gleich der Start war ein großer Erfolg: Unsere erste szenische Lesung, „Drachenreiter – Die Feder eines Greifs“, ist auf der SPIEGEL-Bestsellerliste gelandet. Wir haben sogar mehr als 17.000 Exem­plare der hochpreisigen CD verkauft. Auch die zweite Produktion, das Hörspiel „Drachenreiter – Die Vulkan-Mission“ lief gut, und unsere erste US-Veröffentlichung „The Griffinsʼ Feather“, rein digital, wurde vor Kurzem als „Most Notable Children Recording 2018“ ausgezeichnet und als bestes Hörbuch für den Digital Book World Award nominiert. Wir denken, dass auch unser neuestes Hörbuch „Das Labyrinth des Fauns“ daran anschließen kann.

„Drachenreiter – Die Vulkan-Mission“ hatten Sie von der Buchveröffentlichung losgekoppelt. Ging das Konzept auf?

Wir haben nacheinander sämtliche Formate auf den Markt gebracht, also CD, Download und Streaming, und haben im Buchhandelsvertrieb schon gemerkt, dass es ohne gleichzeitige Buch-PR nicht so einfach ist. Die CD ist aber unterm Strich gut gelaufen. Mit dem Streamingergebnis sind wir sehr zufrieden. Hier muss man einfach nur mehr Geduld mitbringen und die Umsätze längerfristig betrachten.

Also muss nicht unbedingt der Buchverkauf den Hörbuchverkauf ankurbeln?

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Dieser Beitrag ist zuerst erschienen im buchreport.spezial Hörbuch 2019, verfügbar hier im E-Paper-Archiv und hier als gedruckte Ausgabe bestellbar.

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