Dickens‘ »David Copperfield« kommt in die Kinos

Der Brite Charles Dickens (1812-1870) ist der wohl meistgelesene englischsprachige Schriftsteller und einige seiner Werke, wie „Oliver Twist“, „Eine Geschichte aus zwei Städten“ oder „Eine Weihnachtsgeschichte“, sind fester Bestandteil des weltliterarischen Kanons.

Wie es sich für einen Autor von Weltrang gehört, wurden zahlreiche seiner Werke auch für die große Leinwand adaptiert. So wurde Dickens‘ „Oliver Twist“ beispielsweise schon 1922 als Stummfilm umgesetzt, und zuletzt 2005 von Roman Polanski inszeniert. In den vergangenen Jahren zeigte das Kino aber vor allem Interesse an der Person Charles Dickens: 2014 präsentierte „The Invisible Woman“ die private Seite des Schriftstellers und 2018 beleuchtete „Der Mann, der Weihnachten erfand“ die Entstehungsgeschichte von „A Christmas Carol“.

Mit „David Copperfield. Einmal Reichtum und zurück“ hat sich der britische Regisseur Armando Iannucci nun wieder dem literarischen Werk Dickens‘ gewidmet. Die Adaption des 1850 erstmals veröffentlichten Bildungsromans „David Copperfield“ erzählt in Dramedy-Form die Lebensgeschichte des titelgebenden Helden. In Romanform liegt die Erzählung unter anderem bei Diogenes, dtv, Fischer und Insel vor und wurde im vergangenen Jahr bei Anaconda neu aufgelegt.

 

Ein weiterer Kinostart mit Buchbezug am 24. September:

»Die Dirigentin«

1902 in Rotterdam geboren, wuchs Antonia Brico bei Pflegeeltern auf, mit denen sie im Jahr 1908 in die USA übersiedelte. Hier fand sie ihren Zugang zur Musik und wurde später Assistentin des Dirigenten Paul Steindorff an der San Francisco Opera. 1930 debütierte sie als Dirigentin mit den Berliner Philharmonikern. Trotzdem bleibt es schwierig, sich als Dirigentin zu behaupten…

Der Film „Die Dirigentin“ erzählt die wahre Geschichte von Antonia Brico, die im Jahr 1930 als erste Frau die Berliner Philharmoniker dirigiert hat. Ein gleichnamiger Roman, verfasst von der Regisseurin des Films, Maria Peters, ist bei Atlantik erschienen.

Kommentare

2 Kommentare zu "Dickens‘ »David Copperfield« kommt in die Kinos"

  1. „… der wohl meist gelesene englischsprachige Schriftsteller …

    Er wird meist gelesen, manchmal aber werden auch nur seine Bücher gekauft und ins Regal gestellt. Das wollen Sie doch wohl damit sagen, oder? Oder meinten Sie der „meistgelesene“?

    Ich vermute, dass Sie bei der Anschaffung eines Dudens sogar Rabatt bekommen. Also, schlagen Sie zu.

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