Der besondere Reiz des wahren Verbrechens

Das Interesse an Berichten über echte Kriminalfälle ist ungebrochen. In den Medien, von Fernsehen über VoD bis Podcasts, ist das Thema präsent. Auch Buchverlage bringen Sachbücher und Belletristik zu True Crime.

Die Nachrichten sind jeden Tag voll von Verbrechen, Mord und Totschlag, doch das Interesse an menschlichen Abgründen scheint damit noch lange nicht befriedigt. So ist seit einigen Jahren auffällig, dass sich die Medien dem Thema verstärkt auch mit eigenen Formaten widmen. Im Zeitschriftenmarkt war das G + J-Blatt „Stern“ mit seinem 2015 gestarteten Ableger „Stern Crime – wahre Verbrechen“ der Vorreiter, Mitte 2018 folgte die Wochenzeitung „Zeit“ mit dem Sonderheft „Zeit Verbrechen“ und Anfang 2019 hat die Boulevard-Zeitschrift „Closer“ aus dem Bauer Verlag mit „Closer Crime“ einen eigenen Titel zu True Crime ins Portfolio genommen.

Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Audio-Podcasts, die sich mit echten Kriminalfällen auseinandersetzen, und nicht zuletzt hat Netflix das Potenzial von True Crime erkannt: Das Streaming-Portal hat zahlreiche Serien und Dokumentationen im Angebot und deckt ein breites Spektrum authentischer Verbrechen ab, vom Serienmörder Ted Bundy über den Fall Amanda Knox und dem Unabomber Ted Kaczynski bis zur Entführung der 3-jährigen Madeleine McCann.

Auf dem Buchmarkt spiegelt sich diese Faszination für das auf einer wahren Begebenheit beruhende Böse in einer konstant hohen Zahl an Neuerscheinungen wider, die echte Kriminalfälle aufgreifen, wobei sich in den aktuellen Frühjahrsvorschauen der Anteil von belletristischen Titeln und Sach­büchern in etwa die Waage hält (s. Tabelle).

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