New Yorker Ikone Strand will keine amtliche Landmarke sein

Magnet für Prominenz und Touristen: Strand Book Store ist eine der bekanntesten US-Buchhandlungen. Auf etwa 5000 qm Verkaufsfläche in Manhattan sind ca. 2,5 Mio Neuerscheinungen, Gebrauchtbücher und teure antiquarische Raritäten versammelt. (Foto: Strand Book Store)

Die Stadtverwaltung mag es gut meinen, aber die New Yorker Buchhandelsikone Strand Book Store ist entschieden dagegen, dass ihr Haupthaus am Broadway in den Kanon der City Landmarks aufgenommen wird. In­haberin Nancy Bass Wyden, die erst kurzfristig von den Denkmalschutzplänen gehört hat, sorgt mit ihrer Ablehnung für einigen Medienwirbel:

  • Bei einer kurzfristig anberaumten öffentlichen Anhörung hat Bass Wyden am Dienstag gemeinsam mit Mitarbeitern gegen die Pläne protestiert.
  • In kürzester Zeit wurde die Protestkampagne „Protect the Strand“ aus dem Boden gestampft, die von Kunden und prominenten Schriftstellern wie Gary Shteyngart und Fran Lebowitz unterstützt wird.

Hintergrund: Die Buchhändlerin fürchtet u.a. langwierige Genehmigungsprozesse für unumgängliche Modernisierungsmaßnahmen in dem 90 Jahre alten Gebäude und damit einhergehend zusätzliche Kosten, die „ein unabhängiger Buchhändler in der Amazon-Ära nicht stemmen kann“.

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