Den Lesestoff kreativ, passgenau und mit Leidenschaft vermarkten!

Sarah Mirschinka (36) leitet seit 2015 den Digitalen Vertrieb von Bastei Lübbe und besetzt seit Sommer 2017 die neu geschaffene Position Vertriebsleitung Online. Vor dem Engagegement bei Lübbe war sie leitend für Marketing und Vertrieb beim E-Book-Verlag Dotbooks tätig.

Bastei Lübbe hat nach eigenen Angaben ein breites Programm mit über 14.000 E-Books lieferbar, darunter Serien (Romanhefte sowie Eigenentwicklungen), alle gängigen Unterhaltungsgenres (Frauen, Spannung, Historisch, Science Fiction, Fantasy, Erotik...), ein Digital Only-Programm mit den Labels „be thrilled“, „be heartbeat“ und „be beyond“ (hier mehr dazu) sowie die E-Book-Ausgaben der großen Blockbuster von Rebecca Gablé, Ken Follett und Dan Brown.

buchreport hat Sarah Mirschinka zum "Stand der Dinge" im E-Book-Markt befragt.

Nach der Studie von Börsenverein und GfK stagniert das E-Book und liegt nur bei knapp 5% des populären Marktes (Link). Wie differenziert stellt sich die E-Book-Entwicklung bei Bastei Lübbe dar: Welche Genres gehen, welche Preispunkte gibt es, wo tut sich was?

Wir haben 2017 ein zweistelliges Wachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet, was nicht auf die Bestseller zurückzuführen ist. Lübbe liegt insgesamt bei einem Digitalanteil von 30%. Digital Publishing ist also definitiv mehr als die jüngste GfK-Befragung ergeben hat.

Wir bieten mit unserem breiten Portfolio für jeden Leser seine Welt, schließen mit unserem Digital-Only-Programm die Lücke zum Selfpublishing und können so die gesamte Produkt- und Preisklaviatur des digitalen Publizierens spielen: Unser E-Book-Durchschnittspreis lag 2017 bei 8,49 Euro und damit erfreulich hoch und über Marktdurchschnitt. Jüngste Zukäufe, wie z.B. des Labels „Lyx“, bestätigen uns darin, dass wir unseren Leser ernst nehmen sollten, gerade da, wo eine hohe Online-Affinität zu verzeichnen ist und dass es digital umso wichtiger ist, Trends zu bedienen, eine gewisse Wertigkeit der Produkte zu schaffen und so auch Preispunkte von 9,99 Euro, also Taschenbuchniveau durchsetzen zu können. Die Vielseitigkeit im Programm  bzw. der Mix machen es!

Hat sich die Preispolitik bewährt, E-Book-Novitäten relativ nah am Printpreis festzulegen?

Nein, hat sie nicht. Die meisten Verlage vermeiden durch suboptimale digitale Preispunkte, den Kunden optimal anzusprechen. Wir haben dies jüngst bei Ken Follett und Dan Brown versucht, der Kunde geht, wie zu erwarten war, diesen Weg im Gros nicht mehr mit.

Wie sinnvoll sind die Backlist-Preis-Aktionen, die in einem bestenfalls stabilen Lesermarkt viel Lesezeit für kleines Geld blockieren?

Die Behauptung, dass Lesezeit durch Backlist-Pricings blockiert wird, kann ich selbstverständlich nicht gelten lassen. Pricing ist einer der Hauptmotoren im digitalen Marketing. Wer das heute immer noch nicht versteht, versteht den E-Book-Markt nicht. Es geht um aktive Produktlebenszyklusgestaltung. Such- bzw. Shop-Algorithmen, Metadaten, Rankings, Rezensionen und Pricing hängen unmittelbar zusammen.

Fakt ist: der digitale Kunde liest anders, sucht seine Inhalte anders und kauft nach anderen Kriterien als der stationäre Kunde. Er konsumiert Produkte, die bezüglich Inhalten und Technologien das beste Leseerlebnis garantieren: schnell, einfach und unterhaltend. Service ist das neue Argument. E-Books kundenorientiert...

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