Klaus Kowalke: »Das Sachbuch in eine 1a-Liga heben«

2020 wird erstmals der Deutsche Sachbuchpreis vergeben. 152 Verlage aus Deutschland, der Schweiz und Österreich nehmen teil. Im buchreport-Interview: Buchhändler und Jury-Mitglied Klaus Kowalke.

Leidenschaftlicher Sachbuchleser: Klaus Kowalke hat Lessing und Kompanie 2008 zusammen mit seiner Partnerin Susanne Meysick gegründet. Auf branchenpolitischer Ebene ist der Buchhändler im Vorstand des Landesverbandes Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie als Mitglied im Sortimenter-Ausschuss engagiert. (Foto: buchreport/Nicole Stöcker)

Mehr Aufmerksamkeit für das Sachbuch soll ab diesem Jahr der vom Börsenverein ins Leben gerufene Deutsche Sachbuchpreis schaffen. „Sachbücher (...) beleuchten komplexe Themen aus unterschied­lichen Perspektiven, ordnen ein und geben Orientierung angesichts zunehmend unüberschaubarer Fakten und vereinfachter Wahrheiten“, betont die Schirmherrin des Preises, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Relevanz dieses Segments. Entsprechend nähmen Autorinnen und Autoren, Verlage und Buchhandlungen mit ihrer Arbeit einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag wahr.

Der Sieger erhält 25.000 Euro Preisgeld, die Nominierten je 2500 Euro. Das Sachbuch des Jahres wird in zwei Auswahlstufen ermittelt:

  • Eine unabhängige Jury stellt eine 8 Titel umfassende Nominierungsliste zusammen, die sie am 21. April bekannt gibt.
  • Aus dieser Auswahl ermitteln die Juroren anschließend den Preisträger, der im Rahmen der Preisverleihung am 16. Juni verkündet wird.

Zur siebenköpfigen Jury, die in diesem Jahr über 240 Einreichungen von 152 Verlagen plus Empfehlungstitel (s. Infokasten) prüft, gehört auch der Chemnitzer Buchhändler Klaus Kowalke. In seiner Buchhandlung Lessing und Kompanie, die 2018 mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet wurde, nimmt das Sachbuch mit den Schwerpunkten Biografie, Philosophie und Geschichte einen Gutteil des Sortiments ein. buchreport hat mit Kowalke über die Bedeutung des neu geschaffenen Preises und die Vielfalt und Qualität des deutschsprachigen Sachbuchs gesprochen.

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