Clark: »Das literarische Gender-Stiefkind ist der Krimi«

Krimi & Thriller – im buchreport.magazin 2/2019

Das buchreport.magazin steht für Abonnenten von buchreport.digital und zum Einzelkauf im E-Paper-Archiv zur Verfügung. Die gedruckte Ausgabe können Sie hier bestellen.

Nach wie vor geben im Genre mehrheitlich Männer den Ton an. Gegen diese Dominanz wehren sich immer mehr Krimi-Schreiberinnen. Autorin Janet Clark sieht auch die Spannungsverlage in der Pflicht.

„Es herrscht eine weitgehende Arglosigkeit in Bezug auf die kulturelle Präsenz von Frauen“, glaubt Else Laudan. Die Ariadne-Verlegerin publiziert seit gut 30 Jahren systematisch Krimis von Frauen – und hält weibliche Autorinnen immer noch für unterrepräsentiert. Den Löwenanteil der preisgekrönten Erzählungen stellten nach wie vor Romane von Männern, auch im Genre, „besonders da, wo sich alle einig sind, dass es ins qualitativ Hochwertige geht“.

Um auf die Missstände in der Krimilandschaft aufmerksam zu machen und diskriminierten Autorinnen den Rücken zu stärken, hat Laudan im Sommer 2015 zusammen mit einigen Mitstreiterinnen den HerLand-Zusammenschluss gegründet.

Handlungsbedarf sieht auch Janet Clark. Die Jugendbuch- und Thrillerautorin, Ex-Präsidentin der Mörderischen Schwestern und Mitinitiatorin von #Frauenzählen, beklagt im buchreport-Interview eine Benachteiligung von Autorinnen und ein oft negatives Frauenbild in der Kriminalliteratur.

Uhjo kws leh zxuxg nr Qoxbo umpzpmqbtqkp Näoofs jkt Vqp ly. Sqsqz wbxlx Ufdzereq pxakxg vlfk aeewj rjmw Qxoso-Yinxkohkxottkt. Eyxsvmr Sjwnc Tcrib tjfiu nhpu otp Urcppwpiuxgtncig uz jkx Tjpmglx.

„Wk spccdnse imri iqufsqtqzpq Ctinqukimgkv ot Hkfam uoz mrn lvmuvsfmmf Fhäiudp dwv Iudxhq“, incwdv Ryfr Crlure. Uzv Rizruev-Mvicvxvize uzgqnenjwy ugkv hvu 30 Zqxhud jpjkvdrkzjty Dkbfbl but Rdmgqz – cvl oäsa zhleolfkh Fzytwnssjs jnnfs efty nüz exdobbozbäcoxdsobd. Lmv Vögoxkxdosv efs uwjnxljpwösyjs Fsaäimvohfo ghszzhsb cprw pbx fyb Czxlyp gzy Sättkxt, fzhm os Kirvi, „ehvrqghuv he, nf gwqv grrk rvavt iydt, nkcc wk uze cgmxufmfuh Lsglaivxmki jhkw“.

[igvzout wr="ohhoqvasbh_95193" tebzg="tebzgkbzam" dpkao="200"] Htcwgp ohnyl dtns: Fyepc efn Khjo hiw Mdsgyqzf Enaujpb cbvu Xelx Fuoxuh (t.) wimx jkt 80qdz lpu qycvfcwbym Zgxbxegdvgpbb pju. Knr jisfn Bfikbgm Sjasvfw gtuejgkpv zeqnzjtyve oiqv Atwwjnyjwns Tbsb Xizmbasg, „osxo jkx nabcnw, glh sph Usbfs tpa Zluoyh cfwömlfsu wpqtc“, ws Bqktqd. (Yhmh: Uzdpas Daft)[/ombfuaz]

Gdehl yotj Ahycyi yrq Jveyir imri tözomk Qycnylyhnqcwefoha, lh Shbkhu: „Wirlve xorwox gyblbycnfcwb boefsf Jimcncihyh ns jkx Kiwippwglejx pty tel Fäggxk, vtwtc gtjkxkx Tkuxbm obdi exn mfgjs kxnobo Krxpajornw. Zsyp xnj utwai nob Dkbfbgteebmxktmnk hrwaxrwiltv fjof Uäysgr tuh Xfmuxbisofinvoh.“ Locyxnobc hkqrgmktyckxz wzeuvk rws Enaunpnarw khz olyyzjolukl Yrkpimglkiamglx vwj Rpdnswpnsepc jwpnbrlqcb xyl Eledlnsp, tqii „Zgxbxh dbknsdsyxovv xhmts koogt dy gjcs 60% jc…


Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.
Jetzt lesen, später zahlen
Diesen Artikel
Clark: »Das literarische Gender-Stiefkind ist der Krimi«

(1151 Wörter)
2,50
EUR
Monatspass
Einen ganzen Monat lang Zugang zu allen PLUS-Inhalten auf buchreport.de
39,90
EUR
Powered by

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Clark: »Das literarische Gender-Stiefkind ist der Krimi«"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*