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»Das Hörbuch ist heute mehr von Bestsellern abhängig«

Anders als viele Konkurrenten hat Hörbuch Hamburg 2018 Plus gemacht. Geschäftsführer Johannes Stricker über die Gründe und den Hörbuchmarkt.

Engagement für das Hörbuch:Seit 10 Jahren leitet Johannes Stricker den Velrag Hörbuch Hamburg, der 1999 von Margit Osterwoldgegründet wurde. Seit 2006 gehört der Verlag zur schwedischen Bonnier-Gruppe. (Foto: buchreport/Lisa Maria Starke)

Weit oben in einem Bürogebäude am Paul-Nevermann-Platz, direkt am Bahnhof Altona, in einem Eckzimmer mit Vogelblick auf die umgebenden Hamburger Stadtviertel, liegt das Büro von Johannes Stricker. Seit 2009 lenkt der Geschäftsführer von Hörbuch Hamburg die Geschicke des Verlags, der am 6. Juni sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat. Grund zum Anstoßen gibt es auch, weil der Verlag im vergangenen Geschäftsjahr erneut mit einem Umsatzplus abschließen konnte, in einem ansonsten weiterhin angespannten Marktumfeld. Das Herbstprogramm mit Spitzentiteln der Thriller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr („Draußen“), Jo Nesbø („M“), Delia Owens („Der Gesang der Flusskrebse“) oder einer neuen Lesung der „Schule der magischen Tiere“ verspricht ähnliche Erfolge.

 

Das physische Geschäft mit Hörbüchern war 2018 leicht rückläufig, Sie waren deutlich im Plus. Woran lag das?

Ich führe es zum einen auf die starken Titel in unserem Programm zurück, allen voran Marc-Uwe Klings „Känguru-Apokryphen“, den neuen Klüpfel-Kobr-Krimi und den Überraschungserfolg „Es ist nur eine Phase, Hase“ von Maxim Leo und Jochen Gutsch. Zum anderen ist unser Umsatz-Plus aber auch der Beharrlichkeit unseres Vertriebs zu verdanken. Wir haben uns nicht davon einschüchtern lassen, dass das Hörbuch ein Stück weit „kleingeredet“ wird und setzen uns etwa dafür ein, dass Buch und Hörbuch zusammen präsentiert werden, damit das Hörbuch einen prominenten Platz im Handel bekommt...

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