Der stationäre Buchhandel hat die Abwanderung von Kunden und Umsatz in den Online-Handel als erster Handelszweig erfahren und sich unter großem Leidensdruck neu aufgestellt. Mittlerweile stehen auch die Einzelhandelsnachbarn wie Textiler, Schuhläden, Elektronikhändler und Möbelhäuser unter Druck. Weil das Einkaufen jetzt in nahezu allen anderen Handelsbranchen verstärkt ins Internet abwandert, fehlt auch dem restrukturierten stationären Buchhandel (Lauf-)Kundschaft.

Bei City 21 – Innenstadt und Handel beleuchtet buchreport aktuelle Entwicklungen sowie Ideen und Strategien für den Innenstadthandel der Zukunft.

Passionierte Ansprache und die lokale Karte

Auch in den USA ist die sinkende Kundenfrequenz ein Sorgenfaktor. Der US-Buchhändlerverband räumt dem Thema deshalb oberste Priorität ein: Kundenbindung rückt im Verbund mit Buy Local immer mehr in den Blickpunkt. … mehr


Jörg Winter: »Auf die Denkhaltung achten«

Der Unternehmensberater Jörg Winter hat sich mit dem Thema Kundenfrequenz in den Einkaufslagen beschäftigt. Er plädiert für eine differenzierte Betrachtung der Ursachen und rät Buchhändlern zu einer gründlichen Analyse ihrer Herangehensweise an das Geschäft.

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Die Großen wollen den Sonntag

Der stationäre Handel braucht gegenüber der Online-Konkurrenz faire Bedingungen, sonst sterben die Innenstädte. So wird aktuell die Forderung nach einer stärkeren Freigabe des Sonntagsverkaufs begründet. Während Standortbuchhändler beim Thema Sonntagsverkauf meist abwinken, signalisieren die Buchfilialisten durchaus Interesse. … mehr


Sonntagsöffnung: Mehr Schaden als Nutzen

Kann der stationäre Handel an einer Sonntagsöffnung genesen, wie es die großen Warenhausfilialisten Karstadt und Kaufhof propagieren? Die Mehrheit der Deutschen (61%) will die gesetzlich verordnete Sonntagsruhe lockern. Ein auf buchreport.de dazu abgefragtes Branchen-Meinungsbild hat nicht ganz überraschend eine deutlich ablehnendere Haltung offenbart.

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Lösungen für das Frequenzproblem gesucht

Die schrumpfende Kundenfrequenz ist das aktuell prägende Handelsthema der Stunde. Erstmals stand die Rezeptsuche, wie der Stationärhandel attraktiver gemacht werden kann, auch auf den Berliner Buchtagen mit mehreren Veranstaltungen auf der Agenda.

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Frequenzschwund: Kundenbindung ist der Schlüssel

Wie lässt sich der Schwund der Kundenfrequenz in den Einkaufszonen abfedern? Die Verlage Oetinger, Delius Klasing und HarperCollins suchen in Kooperation mit dem Mediacampus Frankfurt Antworten auf die Herausforderung der Stunde. Angesagt ist ein engeres Heranrücken an den Handel. … mehr




„Innenstädte drohen zu veröden“

Der Handelsverband (HDE) schlägt Alarm: Laut einer aktuellen Studie des HDE und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, über die die „Welt“ exklusiv berichtet, droht eine Verödung der Innenstädte. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „In vielen Städten müssen daher die Fußgängerzonen gesundgeschrumpft werden.“ … mehr



Zukunft des Handels

»Wer in die Stadt geht, will Urbanität erleben«

Lösungen für die Innenstädte gibt es nach Einschätzung des Stadtplaners Wolfgang Christ nur im Verbund der lokalen Händler, der Städte und Gemeinden sowie der Vermieter der Handelsimmobilien: Wenn alle Beteiligten die Radikalität der Veränderungen begriffen, ließen sich neue Ansätze angehen, die innerstädtische Handelskultur aktiv zu gestalten. Der Stadtplaner spricht von einer neuen Gründerzeit, in der die Innenstadt der Zukunft zum analogen Anker im digitalen Meer werden kann. ...mehr

Frequenzmessung

Faktenanalyse statt Bauchgefühl

Die Kundenfrequenzen im stationären Handel sind rückläufig. Frequenzmesssysteme machen Potenziale für die Einzelhändler sichtbar. ...mehr