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Christoph Pienkoß: »Im Digitalgeschäft steckt Potenzial«

Ist die Versetzung nach dem Ausnahmejahr 2020 gefährdet? In den Bildungsverlagen fallen die Bewertungen unterschiedlich aus. „Hinsichtlich der allgemeinbildenden Schulen ist unsere Branche im Großen und Ganzen wohl mit zwei blauen Augen davongekommen“, bilanziert Christoph Pienkoß, Geschäftsführer des Verbandes Bildungsmedien. Einige Anbieter hat es jedoch deutlich schwerer getroffen als andere. Unternehmen, die auf dem Feld der Erwachsenenbildung oder an den Grundschulen tätig sind, klagen über starke Umsatzeinbrüche. „Schlechter gelaufen ist es auch in den Verlagen, die Materialien für berufsbildende Schulen bereitstellen“, erklärt Pienkoß.

Im Interview mit buch­report wirft der Verbandsgeschäftsführer einen Panoramablick auf ein Marktsegment, das sich vielen Herausforderungen stellen muss. Wirken Corona und Homelearning etwa als Beschleuniger bei den digitalen Produkten, die von den Verlagen seit Jahren vorgehalten werden? Trotz Digitalpakt und weiterer vom Staat bereitgestellter Finanzmittel im Zuge der Coronakrise zeichnet Pienkoß an dieser Stelle ein ernüchterndes Bild. In den vergangenen 15 Jahren hätten „die digitalen Möglichkeiten an den Schulen eine absolut nachgeordnete Rolle gespielt, und das habe „Deutschland im Vergleich zu Nachbarländern abgehängt“.

 

Welches Zeugnis bekommt die Saison 2020?                   

Es war ein absolutes Ausnahmejahr. Auf der einen Seite gab es die Situa­tion, dass Mitte März vergangenen Jahres aufgrund des kurzfristigen Lockdowns plötzlich Millionen von Schülern von zu Hause aus lernen sollten mit mehr oder weniger Anleitung durch die Lehrkräfte. Die Verlage sind hier in die Bresche gesprungen und haben sowohl in der größten Zielgruppe der Allgemeinbildenden Schule als auch in den berufsbildenden Schulen sowie in der Erwachsenenbildung über Monate hinweg teilweise bis in den September hinein jede Menge Material, das die Lehrkräfte brauchten, auch kostenlos zur Verfügung gestellt. Das war eine Notfallmaßnahme, die das übliche Geschäft von Verlagen, ihre Materialien zu verkaufen oder zu lizenzieren, verkehrt hat. Wenn man auf das gesamte Jahr schaut, kann man auf der anderen Seite trotzdem sagen, dass das Geschäft mit Bildungsmedien relativ stabil verlaufen ist. Es gibt aber auch Segmente, deren Geschäft massiv eingebrochen ist. ...

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