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Branchensituation und Flüchtlingsthematik

Im „Tagesspiegel“ finden sich mehrere Leipzig-Artikel. Gerrit Bartels lobt den gleichermaßen langsamen wie enorm temporeichen Charakter der Buchwelt. Bei allem digitalen Wandel findet er den Erfolg des 65 Jahre alten Siegfried-Lenz-Romans „Der Überläufer“ „höchst bemerkenswert“. Gregor Dotzauer befasst sich ein Jahr nach dem Sieg von Jan Wagner beim Preis der Leipziger Buchmesse mit der Situation der neuen deutschen Lyrik. Auch in diesem Jahr ist mit Anja Poschmann wieder eine Lyrikerin nominiert. Außerdem wurde der Berliner Historiker Heinrich August Winkler für sein vierbändiges Werk „Geschichte des Westens“ mit dem mit 20.000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.

Die „FAZ“ beschäftigt sich mit dem offenen Umgang der Messe mit dem Flüchtlingsthema. Bis zum September waren in einer Halle des Messegeländes noch 1800 Flüchtlinge einquartiert, spontan wurde ein „Denk-Raum“ zur Flüchtlingsfrage ins Leben gerufen, der unter dem Motto „Europa 21“ steht und in dem Gäste aus verschiedenen Ländern ihre Sichtweisen vorstellen.

Die „SZ“ berichtet anlässlich der Messe über das Leipziger Unternehmen Momox, das im großen Stil mit gebrauchten Büchern handelt. Dabei wird ein Wandel des Buches vom „lebenslangen Begleiter“ zum „Verbrauchsprodukt“ festgestellt. Radek Knapp erzählt zudem in einem humorvollen Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“ von den Erfahrungen, die Autoren auf Buchmessen machen.

Clemens Meyer nutzt auf „ZEIT Online“ die Messe, um sich mit der Situation des stationären Einzelhandels zu befassen. Er hält ein Plädoyer für Läden in der Nachbarschaft und gegen die Marktbeherrschung durch Syndikate.

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