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Buchhändler: Bestseller sind eher zu preisgünstig

In diesem Jahr ist der Durchschnittspreis für Bücher inkl. Hörbücher, Kalender und Karten in Deutschland erneut leicht gestiegen:

  • Von Januar bis einschließlich November um 1,3% oder 17 Cent pro verkauftem Exemplar. Die Ausprägung in den einzelnen Warengruppen variiert dabei von +1,2% in der Belletristik bis +4% im Sachbuch (Daten: Media Control-Handelpanel).
  • Die höheren Preise helfen, den rückläufige Nachfrage etwas ausgleichen und den Umsatz zu stabilisieren (hier geht es zum aktuellen Umsatztrend Deutschland Plus-Beitrag):

Der These, dass der Umsatz durch höhere Preise stabilisiert wird, stimmen in einer aktuellen buchreport-Umfrage 72% der Buchhändler zu (19% nein, 10% weiß nicht). Dass die höheren Preise manchen Kauf verhindern, befürchten 19% der Händler, 75% glauben das allerdings nicht.

Ob die von den Verlagen im Rahmen der Preisbindung festgelegten Preise „stimmen“, muss sich immer im Einzelfall erweisen. Vor einem Jahr fanden etwa in einer Umfrage fast zwei Drittel der Buchhändler Ken Folletts „Das Fundament der Ewigkeit“ mit 36 Euro zu teuer. Im aktuellen Weihnachtsgeschäft gibt es keine so großen Preisausreißer. buchreport hat gleichwohl in der Umfrage Buchhändler die Preise von 11 aktuellen Bestsellern bewerten lassen. Umstritten sind die Preise vor allem bei zwei Titeln von Goldmann und bei einem von Kindler.

Zur Preis-Diskussion standen diese Bestseller:

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