Bastei Lübbe: Games belasten die Bilanz

Der börsennotierte Publikumsverlag Bastei Lübbe präsentiert nach den schlechten Nachrichten aus der vergangenen Woche ein durchwachsenes Ergebnis für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2019/2020. Die gute Botschaft: Die Umsatzentwicklung liege „weiterhin auf Kurs für das angestrebte Jahresziel“ und habe dabei auch von einem guten Weihnachtsgeschäft in den Kernsegmenten profitiert, heißt es aus Köln. Zugleich muss das Unternehmen aber auch heftige Verluste vermelden. Die aktuellen Geschäftszahlen im Überblick:

  • Umsatz: In den ersten neun Monaten vom 1. April bis zum 31. Dezember 2019 erzielte der Konzern einen leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Gesamtumsatz von 70,6 Mio Euro (Vorjahr: 73,5 Mio Euro). Fürs komplette Geschäftsjahr wird nach wie vor ein Wert zwischen 85 und 87 Mio Euro erwartet.
  • EBIT: Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) wurde durch die Entwicklungen bei der Beteiligung Daedalic mit Wertminderungen in Höhe von 13,0 Mio Euro belastet und verringerte sich entsprechend auf –8,2 Mio Euro (Vorjahr: 2,1 Mio). Die EBIT-Marge betrug –11,6% (Vorjahr: 2,8%). „Bereinigt um diese außerordentliche Belastung hätte sich das EBIT auf 4,8 Mio Euro mehr als verdoppelt und die EBIT-Marge wäre auf 6,9% gestiegen“, so Ulrich Zimmermann, Vorstand Finanzen. Bisher wurde in der Prognose für 2019/20 mit einem EBIT von 3,5 bis 5,3 Mio Euro gerechnet. Jetzt kalkuliert Bastei Lübbe mit einem voraussichtlichen Verlust von 6,7 bis 10,5 Mio Euro.
  • Netto-Verschuldung: Das Unternehmen geht davon aus, dass die Netto-Verschuldung zum 31. März 2020 bei rund 10 Mio Euro (bisher: 15 Mio Euro; Vorjahr: 17,8 Mio Euro) liegen wird.

Vorstandsvorsitzender Carel Halff betont die „positive Entwicklung des Kerngeschäfts“, die sich weiter fortsetze. Bei stabilen Umsätzen von 62,1 Mio Euro habe der Verlag in den den Segmenten „Buch“ und „Romanhefte“ das EBIT um 57% auf 3,6 Mio Euro gesteigert und zudem die Netto-Verschuldung stark auf 6,2 Mio Euro (Vorjahr 17,8 Mio Euro) reduziert. Halff: „Hier kommen wir deutlich schneller voran als geplant.“

Die Bilanz der einzelnen Geschäftsbereiche:

  • Buch: Die Umsätze in Höhe von 56,2 Mio Euro liegen leicht unter dem Vorjahreswert. Dank des im Januar 2018 gestarteten Effizienzprogramms und einer daraus resultierenden verbesserten Kostenstruktur verbesserte sich das Segment-EBIT planmäßig auf 2,3 Mio Euro.
  • Romanhefte: Das Segment erzielte in den ersten neun Monaten 2019/2020 einen Umsatz von 6 Mio Euro (verglichen mit 7,7 Mio Euro im Vorjahr). Das Segment-EBIT erhöhte sich auf 1,3 Mio Euro. Die Rätselsparte wurde im Mai 2019 verkauft.
  • Games: Der Umsatz betrug im Zeitraum von April bis Dezember des Geschäftsjahres 8,5 Mio Euro. Das Segment-EBIT hat sich von –0,2 Mio Euro im Vorjahr auf –11,8 Mio Euro stark verringert. Dies ist auf Wertberichtigungen des Firmenwerts in Höhe von 4,9 Mio Euro sowie bilanzierter Computer- und Videospiele in Höhe von 8,1 Mio Euro zurückzuführen.

Auf dem Games-Markt verzockt

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