US-Buchbranche schwächelt im 1. Halbjahr

Nachdem die Nachfrage nach gedruckten Büchern in den USA im 1. Halbjahr 2019 leicht rückläufig war, hat sich unter Verlegern und Buchhändlern Verunsicherung breit gemacht, was die Erwartungen an die kommenden Monate samt dem so wichtigen Weihnachtsgeschäft angeht:

  • 310,7 Mio gedruckte Bücher sind zwischen Januar und Juni verkauft worden, das ist ein Minus von 1,9%, mit dem die Branche in dieser Höhe nicht gerechnet hatte.
  • Laut den Statistikern von NPD BookScan hat mit Sachbüchern für Jugendliche nur eine einzige der Top-Warengruppen zugelegt (um 2%).
  • Stärkste Auffälligkeit ist ähnlich wie in Deutschland die Schwäche der größten Warengruppe Belletristik, die mit –5,1% deutlich verloren hat.
  • Anders als hierzulande hat das 2018 überdurchschnittlich starke Sachbuch trotz einer Fülle medienwirksamer politischer Bücher nicht wie erhofft geliefert und lag hauchdünn unter Vorjahresniveau (–0,05%).
  • Mit Sorge beobachtet die Branche die auch schon im vergangenen Jahr sichtbare Entwicklung, dass hinter den Topsellern die Nachfrage nicht nur nach Romanen, sondern auch Sach- und Kinderbüchern aus der zweiten Reihe kräftig abbricht.
  • Zweistellige Einbrüche gab es u.a. in den Warengruppen Science-Fiction/Fantasy, religiöse Belletristik, Spannung/Thriller und Romance.

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